Nvidia entwickelt Chipsätze mit Grafik für Intel-Prozessoren

NForce-Chipsätze für Lowcost-PCs geplant

Gegenüber dem Wall Street Journal hat Nvidia bestätigt, dass das Unternehmen in Zukunft auch Chipsätze für Intel-CPUs anbieten will, die über eine integrierte Grafikeinheit verfügen. Ziel ist aber offenbar nicht, Intel aus dem Stand in der Leistung zu schlagen.

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Wie Produktmanager David Ragones der US-Zeitung sagte, plant Nvidia, seine ersten Intel-Chipsätze mit Grafik für Rechner anzubieten, die unter 500,- US-Dollar kosten sollen. Ob sich bei diesen Preispunkten die eher trägen Intel-Lösungen in der Grafikleistung schlagen lassen, ist zweifelhaft - vermutlich schielt Nvidia eher auf den Markt der Office-Rechner. Beeilen muss sich Nvidia in jedem Fall: Intel arbeitet heftig an seinen Treibern, und bereits Ende 2008 wird die neue CPU-Architektur Nehalem erwartet, die einen Grafikkern auf dem Prozessor-Die mitbringt.

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Die Bestätigung der lange vermuteten Entwicklung folgt unmittelbar auf Intels Ankündigung der Gaming-Plattform Skull Trail, bei der sich bis zu vier Nvidia-Grafikkarten per SLI koppeln lassen. Offenbar hat Intel von Nvidia dafür eine Lizenz erhalten und toleriert nun die Grafik-Aktivitäten des Chipsatz-Konkurrenten. Intel ist an SLI für seine Plattformen sehr gelegen, gehören doch die bisher vom CPU-Marktführer für seine Spielerechner bevorzugten Radeon-Grafikkarten nun AMD.

Nvidia bot seine NForce-Chipsätze auch ohne Grafik jahrelang nur für AMD-Prozessoren an, und die Kombination aus Athlon und NForce wurde gerade als Spieleplattform sehr beliebt. Erst Ende 2004 erhielt Nvidia von Intel die Lizenz für den Frontside-Bus, wodurch sich auch Chipsätze für die Pentiums entwickeln ließen. Bisher hatten die NForce-Macher aber noch keine Grafikeinheit in ihre für Intel-Prozessoren gedachten Mainboard-Bausteine integriert. Zudem greift Intel wiederum Nvidia im kommenden Jahr mit seinem Projekt Larrabee an.

Wann Nvidia entsprechende Chipsätze vorstellen will, gab das Unternehmen noch nicht bekannt.

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