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Plan wird Realität: 3D-Drucker für zu Hause soll 2008 kommen

Desktop Factory nimmt Vorbestellungen an – gegen 10 Prozent Vorauskasse. Im Mai 2007 hatte der Druckerhersteller Desktop Factory einen 3D-Drucker für 5.000,- US-Dollar angekündigt – nun können Vorbestellungen für den Desktop Factory 125 ci aufgegeben werden. Mit den Vormerkungen sichert sich der Hersteller allerdings einen zinslosen Kredit: Jeder Interessent muss nämlich 10 Prozent Anzahlung leisten.
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Der Rapid-Prototyping-Drucker 125 ci arbeitet mit einem günstigen Kunststoffpuder, das Schicht für Schicht Modelle oder Gegenstände in 3D erstellen kann. Pro Kubikzentimeter muss der Anwender mit Produktionskosten in Höhe von 50 bis 60 US-Cent rechnen. Das maximale Volumen des ausgedruckten Modells beträgt 12,7 x 12,7 x 12,7 cm, jede Schicht ist etwa 0,25 mm dick.

3D-Drucker, auch Rapid-Prototyping-Drucker genannt, die dreidimensionale Gegenstände erstellen, kosten bislang mehrere Tausend Euro. Um den Preis des Gerätes wesentlich niedriger zu halten als die Konkurrenz, setzt der Hersteller bei der Hardware auf eine billige Halogenlampe und eine Trommel. Weiter senkt sich der Preis dadurch, dass der Desktop Factory 125 ci anders als seine teureren Brüder keine Kühlung braucht. Dennoch ist das Gerät nicht gerade schlank: Der Desktop Factory 125 ci misst 65 x 50 x 50 cm und wiegt 45 kg.

Kunden können den Desktop Factory 125 ci derzeit gegen eine Vorauszahlung in Höhe von 495,- US-Dollar vorbestellen. 2008 soll eine erste Charge mit 1.000 Stück zum Preis von 4.995,- US-Dollar ausgeliefert werden. Zielgruppe sind vor allem Firmen und Selbstständige, die für ihre Kunden Designstudien und Modelle entwerfen. Wer sich lieber seinen eigenen Drucker baut, findet Infos bei Fab@home(öffnet im neuen Fenster) .


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