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GPL-Klage in den USA eingereicht

Busybox-Entwickler sehen Lizenzverstoß. Das Software Freedom Law Center (SFLC) hat im Auftrag der Busybox-Entwickler Klage gegen die Firma Monsoon Multimedia eingereicht. Diese soll in einem ihrer Produkte eine geänderte Busybox-Version verwenden, ohne die Quellen offen zu legen.
/ Julius Stiebert
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Busybox ist eine kleine Sammlung von Unix-Werkzeugen, die gerne in Embedded-Systemen verwendet wird. Eben dies soll auch bei dem Video-Streaming-Produkt Hava(öffnet im neuen Fenster) der Fall sein, was der Hersteller Monsoon(öffnet im neuen Fenster) laut SFLC auch zugibt. Zugang zu dem Quellcode seiner Firmware verweigert das Unternehmen allerdings – die von Busybox verwendete GPL schreibt jedoch vor, dass der Quelltext veröffentlicht werden muss.

Im Auftrag der Busybox-Programmierer hat das SFLC daher nun Klage wegen Verletzung der GPL gegen Monsoon in den USA eingereicht. Die Verhandlung wird im US-Bundesstaat New York stattfinden.

In Deutschland wurde die Gültigkeit der GPL bereits mehrmals durch Gerichte bestätigt, zuletzt in einem Prozess gegen Skype. Der Programmierer Harald Welte geht mit seinem Projekt gpl-violations.org(öffnet im neuen Fenster) seit Jahren gegen GPL-Verletzungen vor.


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