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Intels Open-Source-Projekt: Linux soll grüner werden

LessWatts.org soll den Energiebedarf in Linux-Systemen minimieren. Intel hat auf seinem Developer Forum ein Open-Source-Projekt vorgestellt, das zum Ziel hat, die Energie-Effizienz in Rechnern zu erhöhen, angefangen von Servern in Rechenzentren bis hin zu mobilen Geräten. Renee James, Intels Vizepräsident und Generalverantwortlicher für die Software und Solutions Group, stellte auf dem IDF die Initiative LessWatts.org vor, die Linux-Entwickler, Software-Unternehmen sowie Endnutzer zusammenbringen soll, um die Möglichkeiten des Power Managements von Linux-Systemen weiterzuentwickeln, zu promoten und Tipps und Tricks zu verbreiten.
/ Andreas Donath
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Auch Betreiber großer Rechenzentren müssen mittlerweile auf den Stromverbrauch achten, der nicht nur hohe Folgekosten mit sich zieht, sondern natürlich auch ökologisch bedenklich ist. Mobile Nutzer sind eher auf längere Laufzeiten ihrer Gerätschaften aus, doch auch hier ist Energieeffizienz der Schlüssel.

Intel ist der Meinung, dass nicht nur im Server-, sondern auch im Mobilbereich Linux wichtiger wird und der Marktanteil steigt. Man habe LessWatts.org gegründet, um die technische Entwicklung zu beschleunigen und den Erfahrungsaustausch zu beflügeln.

Die LessWatts.org-Initiative verfolgt zahlreiche konkrete Ziele, darunter eine Verbesserung des Linux-Kernels im Bereich Power Management sowie zahlreiche andere Energiespar-Tools wie PowerTOP , mit dem Linux-Applikationen ihren Strombedarf erkennen können und das Linux Battery Life Toolkit, um den Einfluss von Code-Änderungen auf den Strombedarf messen zu können. Außerdem will LessWatts.org Support für Hardwareplattformen von Intel bieten, die unter Linux betrieben werden.


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