Protest gegen den "Überwachungswahn"
Die Demonstration richtet sich unter anderem gegen die geplante Vorratsspeicherung von Telekommunikationsdaten und Online-Durchsuchungen von Computern sowie verschärfte Sicherheits- und Überwachungsbefugnisse. Unterstützt wird der Aufruf unter anderem von attac Deutschland, dem Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen, dem Berufsverband unabhängiger Handwerkerinnen und Handwerker, Bündnis 90/Die Grünen, dem Bundesverband Frauennotrufe und Frauenberatungsstellen (bff), dem Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, dem Chaos Computer Club, der Deutschen Vereinigung für Datenschutz, der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in Verdi, Die Linke, der Evangelischen Konferenz für Telefonseelsorge und Offene Tür, der Berliner FDP, dem Förderverein für eine Freie Informationelle Infrastruktur (FFII Deutschland), dem Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung, dem Forum Menschenrechte, dem FoeBuD, der Free Software Foundation Europe, der Freien Ärzteschaft, der Humanistische Union, den Jungen Liberalen, den Jusos, dem Netzwerk Neue Medien, der Piratenpartei und Verdi.
Dem "größten Datensammlungsvorhaben in der Geschichte der Bundesrepublik" wollen die Unterstützer "die größte Demonstration für Freiheits- und Bürgerrechte seit den Protesten zur Volkserfassung in den 80er-Jahren entgegensetzen" . Startpunkt der Demonstration ist der Pariser Platz (Brandenburger Tor) um 14.30 Uhr. Der Protestmarsch durch die Stadt wird unter anderem über den Alexanderplatz führen, bevor er mit einer Abschlusskundgebung vor dem Brandenburger Tor endet.