Das Keyboard: Tastatur ohne Buchstaben
Wenn die Aufdrucke fehlen, sei das Gehirn gezwungen, sich die Lage der Tasten schneller zu merken, so der Erfinder. Der Lernerfolg würde damit in kürzerer Zeit als bei normalen Tastaturen sichtbar. Guermeur habe die Erfahrung gemacht, dass die aufgedruckten Buchstaben einer Standardtastatur oft ablenken, da das Auge kontrollieren will, ob die Finger richtig getroffen haben. Man sehe also ständig auf die Klaviatur. Hilfreich dürfte es allerdings sein, wenn die Buchstaben "f" und "j", die bei vielen Tastaturen eine kleine Erhebung aufweisen, zu spüren sind, um auch Anfängern die Orientierung zu erleichtern.
Mit den robusten Tastaturen richtet sich der Erfinder von "Das Keyboard" vor allem an Schulen und Unis, die ihren Schülern das Blindschreiben am PC beibringen wollen. Für diese Zielgruppe gibt es mit Ventura Educational Systems bereits einen ersten Reseller, der das Keyboard ins Programm genommen hat. Das Keyboard, das unter Windows, Linux und MacOS betrieben werden kann, soll 85,- US-Dollar kosten, zehn Stück gibt es für 825,- US-Dollar.
Nachtrag vom 20. September 2007, 14:55 Uhr:
Bei der "Erfindung" handelt es sich offenbar um eine G80-3000 von Cherry(öffnet im neuen Fenster), die auch von anderen ohne Beschriftung angeboten wird.
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