Schlampt Apple bei deutschen iPhone-Modellen?
Da das Apple-Handy keine Mini-Tastatur und auch keine Handy-Klaviatur besitzt, können Texte nur über das Touchscreen und eine darauf eingeblendete Tastatur eingegeben werden. Darin unterscheidet sich das iPhone nicht von vielen anderen am Markt befindlichen Smartphones und PDAs, die mit einem Touchscreen bestückt sind. Im Unterschied zur Konkurrenz fehlen der deutschsprachigen iPhone-Soft-Tastatur aber einige Tasten, denn die deutschen Sonderzeichen ä, ö, ü und ß kann man nicht direkt eingeben. Nur bei längerem Drücken auf die Standard-Tasten sind die zugehörigen Umlaute über ein darüber eingeblendetes Menü erreichbar, was den Schreibfluss bremst.
Unklar ist, ob Apple dieses Manko bis zum Marktstart im November 2007 noch ausbessert. Allerdings wird das wohl nicht einfach, denn der Platz auf der iPhone-Tastatur ist schon sehr knapp bemessen. Es bedarf schon jetzt einiger Übung, jeden gewünschten Buchstaben auf der Tastatur zu treffen und selbst dann passiert aufgrund der Enge schon mal, dass man danebenhaut. Denn selbst Apple-Angestellte vertippten sich, als sie der Weltpresse das deutsche iPhone präsentierten.
Während es üblich ist, dass Mini-Tastaturen bei Smartphones ohne deutsche Umlaute daherkommen, ist es bislang die Regel, dass Bildschirm-Tastaturen solcher Geräte Knöpfe für die deutschen Umlaute aufweisen. Solche Soft-Tastaturen lassen sich natürlich einfacher anpassen, als wenn die Mini-Tastatur und somit das komplette Geräte-Design geändert werden müsste. Insofern verwundert, warum Apple hier seinen Kunden nicht den Komfort spendiert, deutsche Umlaute direkt über die Soft-Tastatur eingeben zu können. Bleibt die Hoffnung, dass Apple bis zum Marktstart des deutschen iPhone hier noch Hand anlegt.
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