IDF: "Larrabee" als Grafikkarte für OpenGL und DirectX
In Anspielung auf Steve Jobs' berühmte Abschluss-Überraschungen von Keynote-Ansprachen zog Paul Otellini noch ein "One more thing" , nein, nicht aus der Hosentasche, nur aus dem Projektor: "Graphics" erschien bei seiner nur kurzen Erwähnung von Larrabee im Rahmen der Eröffnungsansprache des IDF in San Francisco auf der Leinwand.
Damit ist endlich auch offiziell bestätigt, dass Intel mit Larrabee an einer Grafikkarte arbeitet, die AMD/ATI und Nvidia Konkurrenz machen soll. Die Frage ist nur, ob Intel mit seinem neuen Entwicklerteam für Larrabee auch auf Anhieb Treiber zustande bekommt, die es mit der mittlerweile in über einem Jahrzehnt gesammelten Erfahrung der Grafik-Platzhirsche aufnehmen können.
Wie Paul Otellini und auch Gelsinger offenbar laut gemeinsamer Sprachregelung angaben, soll es im Jahr 2008 "erste Demonstrationen" von Larrabee geben. Auf dem sonst recht offenen IDF, das Einblicke für mindestens ein Jahr in die Zukunft der Intel-Produkte gewährt, hält man sich zu Larrabee ungewohnt bedeckt. Weder gab es den sonst auf zumindest ein Halbjahr eingegrenzten Termin für die Produkteinführung zu hören, noch eine Vorführung – mit dem noch rund ein Jahr entfernten Nehalem verfuhr Intel da schon ganz anders.
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