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Spieletest: Medal Of Honor Airborne - WK II schon wieder

Neuer Teil der WK-II-Reihe ohne Überraschungen. Auch die eher durchwachsenen Kritiken für die letzten Spiele der Medal-Of-Honor-Reihe scheinen Electronic Arts nicht zu einer grundlegenden Überarbeitung der Shooter-Serie zu bewegen – Medal Of Honor Airborne jedenfalls führt das bekannte Gameplay weiter, ohne mit wirklich nennenswerten Veränderungen aufzuwarten.
/ Thorsten Wiesner
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Waffen, Setting, Gameplay: Medal Of Honor Airborne ist durch und durch ein stereotyper Shooter im Zweiten Weltkrieg. Gekämpft wird in Italien, Belgien, Frankreich und Deutschland, die Missionen bestehen im Ausheben von Nazi-Stellungen oder dem Zerstören von Flak-Geschützen, und das Waffenarsenal bietet diverse mehr oder weniger authentische und aufrüstbare Schusswaffen des Zweiten Weltkriegs; so weit, so bekannt.

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Ebenso seit mehreren Medal-Of-Honor-Spielen üblich sind leider die zwar ansehnliche, aber nicht sonderlich aufregende Grafik, das nicht besonders intelligente Verhalten der KI-Kollegen und der recht hohe Schwierigkeitsgrad auf Grund der unrealistischen Treffergenauigkeit der Kontrahenten.

Neu ist dafür immerhin der Start der jeweiligen Mission: Per Fallschirmsprung aus einer Transport-Maschine kann selbst bestimmt werden, wo man die Kämpfe im jeweiligen Gebiet beginnt; wer etwa die grün markierten Areale ansteuert, sammelt sich so erst einmal mit seinen Kameraden, wer ein direkteres Vorgehen direkt hinter feindlichen Linien präferiert, bekommt auch hierfür die Gelegenheit. Wirkliche spielerische Wahlfreiheit wird trotzdem größtenteils nur vorgegaukelt: Zwar obliegt es dem Spieler, welchen Missionsteil er als Erstes absolviert; letztendlich müssen aber ohnehin immer alle Ziele einer Mission abgearbeitet werden.

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Die Spielzeit ist insgesamt recht kurz und liegt bei deutlich unter zehn Stunden, der Online-Multiplayer-Modus ist darüber hinaus nur begrenzt dazu angetan, die Motivation aufrechtzuerhalten – wenige Karten und genretypische Modi wissen nur vorübergehend zu begeistern.

Medal Of Honor Airborne ist für PC und Xbox 360 bereits im Handel erhältlich und kostet etwa 50,- bzw. 60,- Euro. Das Spiel hat von der USK keine Jugendfreigabe bekommen.

Fazit:
Business As Usual: Medal Of Honor Airborne ist kein wirklich schlechtes Spiel, Begeisterung will der Titel aber beim besten Willen nicht auslösen – Gameplay und Grafik sind nur guter Durchschnitt, die Idee mit dem Fallschirmsprung zu Beginn einer jeden Mission nicht aufregend genug, um wirklich Leben in das stereotype Shooter-Szenario zu bringen. Da findet sich sowohl auf PC als auch auf Xbox 360 vieles deutlich Motivierenderes im Händlerregal.


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