Powerset: Suche will auch Synonyme finden
"Das System liest jeden Satz in jedem Dokument und extrahiert dessen Bedeutung" , erklärt Powerset-Chef Barney Pell. Letztes Endes basiert das Konzept auf natürlich-sprachlichen Methoden, die Powerset teils selbst, teils in Zusammenarbeit mit Palo Alto Research Center(öffnet im neuen Fenster) (PARC)entwickelt hat.
Statt nur Stichworte sollen auf diese Weise komplette Fragesätze zu den Suchergebnissen führen. Eine Anfrage wie "Wer hat Peoplesoft 2002 übernommen?" würde theoretisch genauere Treffer liefern als die bloßen Stichworte "PeopleSoft" und "2002". Ferner soll Powerset nicht nur den genannten Suchbegriff, sondern auch Synonyme finden und damit weitere Treffer liefern. Google spuckt derzeit keine Ergebnisse zu synonymen Begriffen aus, es sei denn, der Nutzer gibt sie selbst per Hand ein.
Ferner hat Powerset ein Web-2.0-Funktion integriert: Es gibt einen "Neue-Idee-Knopf" für jede Seite, wo die Nutzer Verbesserungsvorschläge für die Suche hinterlassen können. Über "Karma-Punkte" sollen sie motiviert werden, fleißig ihre Beiträge zu liefern, dafür erhalten sie Zugang zu weiteren Demo-Videos. Kritiker monieren, dass die natürlich-sprachliche Suche bislang noch keineswegs besser funktioniere und dass die meisten Anwender schlicht zu bequem seien, lange Sätze in den PC zu hacken und daher eine Stichwortsuche bevorzugen würden.
Derzeit befindet sich der Dienst in einer Art Betaphase, Anwender können sich registrieren und an der Weiterentwicklung mitwirken. Der offizielle Start ist irgendwann 2008 geplant. Ein kurzes Video demonstriert(öffnet im neuen Fenster) , wie die Suchmaschine funktionieren soll.