Kreative: Zwischen Selbstausbeutung und KSK

SPD diskutiert über Förderung der "Kreativwirtschaft"

Nicht alle Kreativen schlafen bis Mittag und verdienen ihr Geld im Café quasi nebenbei. Und Urheberrechtsverschärfungen sind nicht unbedingt der richtige Weg, um die Kreativwirtschaft anzukurbeln. Das erfuhren die Teilnehmer des vierten "Forums Wirtschaft" der SPD gestern in Berlin. Auch eine Art Kulturflatrate kann man sich in Reihen der SPD zumindest vorstellen.

Artikel veröffentlicht am ,

Auf Einladung von Finanzminister Peer Steinbrück und gesponsert vom Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft (IFPI) fand gestern im Willy-Brandt-Haus das vierte "Forum Wirtschaft" der SPD statt. Es ging um die Kreativwirtschaft, ihre Bedeutung und Bedürfnisse.

An der Wand prangte der Slogan "Kraft der Erneuerung - SPD" und zur Überbrückung der Wartezeit lief auf den im Forum des Willy-Brandt-Hauses verteilten Monitoren der britische Videospot "CREATE - Understanding IP". Für diejenigen, die der englischen Sprache mächtig sind, erklärten in dem Video britische Künstler und andere Vertreter der "Creative Industries", wozu sie geistiges Eigentum benötigen.

Eingeladen, mit Peer Steinbrück über die Belange der Kreativwirtschaft ("Neue Produktion - Neue Branchen - Chance für die Zukunft") zu diskutieren, waren: Edgar Berger, Geschäftsführer von Sony-BMG Deutschland, Professor Martin Kretschmer von der Universität Bournemouth, Judith Mair von der Agentur hellohello, Regine Haschka-Helmer, CEO der I-D Media AG, sowie Viva-Gründer Professor Dieter Gorny, der die Diskussionsleitung innehatte. Mit geschätzt 300 Teilnehmern war das Forum gut besucht.

Die Veranstaltung wurde von SPD-Generalsekretär Hubertus Heil eröffnet, der erläuterte, dass die SPD die Förderung der Kreativwirtschaft zu einem Schwerpunkt der Parteiarbeit und des neuen Parteiprogramms machen wolle.

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Bundesfinanzminister Peer Steinbrück gab im Anschluss einen kurzen Ausblick auf die Lage der deutschen Wirtschaft im Allgemeinen ("sehr gut") und die wachsende Bedeutung der Kreativwirtschaft im Besonderen ("nicht zu unterschätzen"). Auch wenn die Kreativbranche schwer abzugrenzen sei, sprach ihr Steinbrück mit geschätzten 815.000 bis 1.3 Millionen Beschäftigten einen wesentlichen Anteil an der volkswirtschaftlichen Wertschöpfung zu, die für 2004 mit rund 58 Milliarden Euro taxiert wurde.

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