Neues Unternehmen kümmert sich um Thunderbird

Mozilla Foundation übernimmt Firefox-Konzept

Die in den letzten Monaten öffentlichen Überlegungen zur Zukunft von Thunderbird sorgten für einigen Wirbel, auch wenn Mozilla bekräftigte, den E-Mail-Client nicht einstellen zu wollen. Nun scheint ein Weg gefunden: Wie Firefox soll auch Thunderbird in Zukunft von einem Unternehmen betreut werden.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die Mozilla Foundation kopiert damit das Firefox-Konzept. Für den Browser wurde 2005 ein kommerzieller Ableger der Mozilla Foundation gegründet: die Mozilla Corporation. Einen Namen für das neue Unternehmen, das Mozilla-Chefin Mitchell Baker ankündigte, gibt es bisher noch nicht, fest steht hingegen, dass Mozilla die Gründung mit 3 Millionen US-Dollar unterstützen wird.

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Das Kapital soll in erster Linie genutzt werden, um ein Team aufzubauen. Die Leitung der neuen Firma übernimmt David Ascher, derzeit CTO bei ActiveState, die mit Open Komodo ein Mozilla-basiertes Programm anbieten. Als Mitglied im Vorstand der Python Foundation hat Ascher zudem Erfahrung in der Open-Source-Welt.

Die Thunderbird-Firma soll den E-Mail-Client zu einer besseren Lösung ausbauen und auch an der Zusammenarbeit mit anderen Kommunikationswegen über das Internet arbeiten, sich also beispielsweise mit der Frage beschäftigen, wie Voice over IP und E-Mail zusammenkommen können. Nicht zuletzt um die Thunderbird-Anwender soll sich das Unternehmen kümmern.

In den nächsten Wochen soll der neue Ableger gegründet werden. Anschließend wird die Mozilla Foundation Thunderbird an die Firma übergeben und weitere Pläne ausarbeiten.

Auslöser für diesen Schritt waren Überlegungen in den vergangenen Monaten, eine neue Organisationsstruktur für Thunderbird zu schaffen. Die Mozilla-Stiftung konzentriert sich vor allem auf den Browser Firefox und sah das Problem, nicht mehr genügend Zeit für ihren E-Mail-Client zu haben, an dem momentan zwei Vollzeit-Entwickler arbeiten.

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