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Neue iPods arbeiten mit Linux zusammen

Entwickler stellen Quelltext zum Download bereit. Nur kurz nachdem Nutzer feststellten, dass ihre Anfang September 2007 vorgestellten iPods nicht mit iTunes-Alternativen funktionieren , gibt es nun eine Lösung. Diese ist zurzeit aber noch sehr umständlich.
/ Julius Stiebert
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Eine neue Prüfsumme in der iPod-Titeldatenbank ist dafür verantwortlich, dass sich die aktuellen Modelle des MP3-Players derzeit nicht mit iTunes-Alternativen wie den Linux-Programmen Gtkpod oder Rythmbox synchronisieren lassen. Diese Programme spielen zwar die Musik auf den iPod, dieser zeigt die Stücke dann aber nicht an, so dass eine Wiedergabe nicht möglich ist.

Mittlerweile hat ein Gtkpod-Entwickler jedoch herausgefunden, wie die Prüfsumme entsteht. Offensichtlich berechnet sie sich unter anderem aus der individuellen Geräte-ID. Um die iPods nun mit einer alternativen Software abzugleichen, ist einige Handarbeit nötig: Nutzer müssen zuerst den nötigen Hash-Hack(öffnet im neuen Fenster) herunterladen und ihre Geräte-ID in die Quelltextdatei eintragen. Anschließend können sie den iPod abgleichen, das zuvor kompilierte Hash-Programm starten und den ausgegebenen Wert selbst in die iTunes-Datenbank schreiben.

Diese Schritte müssen dann bei jeder Änderung am Musikbestand auf dem iPod durchgeführt werden. Wann der entsprechende Code beispielsweise in die Libgpod gelangt, die auch von Programmen wie Amarok verwendet wird, ist derzeit nicht bekannt. Auch bezieht sich die Lösung wohl vorerst nur auf Linux.

Dabei ist es nicht das erste Mal, dass Apple die Firmware seiner iPods so ändert, dass diese nur noch mit der aktuellen iTunes-Version zusammenarbeiten. Mit iTunes 4.5 gab es schon einmal Änderungen, die vorerst einen Abgleich mit Alternativen verhinderten.


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