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Microsoft bekennt sich zu Europa

Noch kein Kommentar zu Microsofts nächsten rechtlichen Schritten. Das Gericht habe der Kommission weitgehend Recht gegeben, fasst Microsoft-Justiziar Brad Smith die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs(öffnet im neuen Fenster) zusammen. Wie Microsoft darauf reagieren werde, ließ Smith zunächst offen.
/ Jens Ihlenfeld
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Man habe noch kaum Zeit gehabt, die Entscheidung des Gerichts zu lesen, so Brad Smith in einem ersten kurzen Kommentar zu der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes, der die Klage Microsofts gegen die EU-Kommission fast vollständig zurückgewiesen hat. Lediglich in einem Punkt, dem eingesetzten Vertrauensmann, bekam Microsoft Recht. Doch dieser Punkt sei ganz sicher nicht der wichtigste, so Smith.

Smith bedanke sich im Namen Microsofts für die Arbeit des Gerichts. Er stellte fest, dass sich die Industrie in den letzten Jahren geändert habe. Dies zeigten auch die Kooperationen mit Sun und Novell, die einst auf der anderen Seite gestanden hätten.

Der Microsoft-Sprecher gab dabei ein klares Bekenntnis zu Europa ab: Sollte es weiterer Schritte bedürfen, um die Auflage der Kommission zu erfüllen, werde Microsoft diese umsetzen. Er verwies dabei auch auf Windows Vista, das dank eines engen Dialogs mit der EU-Kommission konform zu deren Auflagen auf den Markt gekommen sei.

Zu der Frage, ob Microsoft das Urteil akzeptieren oder in Berufung gehen werde, macht Brad Smith keine Aussage: Zunächst müsse man das Urteil genau lesen, erst dann könne man Entscheidungen treffen. Noch sei dazu nicht genug Zeit gewesen. Im Laufe des Tages will Microsoft ausführlicher zu der Entscheidung Stellung nehmen.


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