Google begrüßt ISO-Entscheidung zu OOXML

Industrie soll sich auf existierenden Standard konzentrieren

Anfang September 2007 wies die International Organization for Standardization (ISO) Microsofts Dokumentenformat "Office Open XML" vorerst als Standard ab. Google äußerte sich nun zu dieser Entscheidung und forderte auf, sich auf das OpenDocument-Format zu konzentrieren.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Microsoft hatte für Office Open XML (OOXML) ein Schnellverfahren zur Standardisierung beantragt. Die Stimmen reichten allerdings nicht aus, um das Format als ISO-Standard durchzuwinken und so wird es Anfang 2008 eine erneute Abstimmung geben. Bis dahin hat das Unternehmen auch Zeit, die von vielen ISO-Mitgliedern eingereichten technischen Kommentare in seinen Spezifikationen zu berücksichtigen.

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Der Suchmaschinengigant Google begrüßte diese Entscheidung nun. Ein Problem bei dem Standardisierungsprozess war laut Google, dass die vorhandene Zeit in Anbetracht der sehr umfangreichen Spezifikation von über 6.000 Seiten nicht ausreichte. Ferner gebe es undokumentierte Funktionen, so dass Mitbewerber Open XML nicht implementieren könnten, heißt es von Google weiter. OOXMLs Abhängigkeit von anderen proprietären Formaten würde ebenfalls die Umsetzung der Spezifikationen durch andere als Microsoft verhindern, so Google.

Aber auch die Kosten, die durch die Implementierung mehrerer Standards entstehen, sieht Google als Problem an und ruft daher gleichzeitig dazu auf, sich auf das OpenDocument-Format zu konzentrieren. Dieses ist bereits durch die ISO standardisiert und wird von Google unterstützt. Gemeinsam mit anderen Firmen möchte der Suchmaschinenanbieter nun weiter daran arbeiten, einen Dokumentenaustausch zu gewährleisten.

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