Telekom kauft in den USA zu

1,6 Milliarden US-Dollar für Mobilfunkanbieter SunCom

Die Deutsche Telekom kauft in den USA weiter zu und übernimmt über ihre Tochtergesellschaft T-Mobile USA den regionalen Mobilfunkanbieter SunCom Wireless. Der Kaufpreis liegt bei rund 1,6 Milliarden US-Dollar.

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Der Gesamtwert der Transaktion beträgt rund 2,4 Milliarden US-Dollar, denn die Telekom übernimmt mit dem Kauf auch Netto-Finanzverbindlichkeiten von SunCom in Höhe von knapp 0,8 Milliarden US-Dollar. Doch die Übernahme soll sich in Form von Synergien auszahlen, hofft die Telekom und erwartet Synergien in einer Größenordnung von rund 1 Milliarde US-Dollar. Diese sollen vor allem durch Reduzierung der Roaming-Entgelte und operativen Aufwendungen entstehen.

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Mit der Übernahme erweitert T-Mobile zudem die Abdeckung des eigenen Mobilfunk-Netzes in den Südosten der USA sowie in die Karibik. SunComs Kundenbasis verteilt sich auf die US-Bundesstaaten North Carolina, South Carolina, Tennessee, Georgia sowie auf Puerto Rico und die Virgin Islands. Das Unternehmen betreibt sein Mobilfunknetz ebenso wie T-Mobile auf Basis von GSM/GPRS/EDGE. Seit 2004 hat die T-Mobile-Gruppe in diesen Regionen ihren Kunden Mobilfunkdienste über ein Roaming-Abkommen mit SunCom angeboten.

Nach Abschluss der Übernahme soll SunCom vollständig in die T-Mobile USA integriert werden. Dabei ist vorgesehen, dass die SunCom-Kunden vollständig auf das T-Mobile-Netz migriert werden.

Zur Jahresmitte 2007 hatte SunCom mehr als 1,1 Millionen Kunden, ein Zuwachs von rund 105.000 gegenüber dem Vergleichszeitraum 2006. Mehr als 95 Prozent der Kunden haben einen Laufzeitvertrag. Der Umsatz des Unternehmens lag im ersten Halbjahr 2007 bei 242,5 Millionen US-Dollar verglichen mit 206,7 Millionen US-Dollar in den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres.

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