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IDF Fall 07: Intels 45-Nanometer-Party

Entwicklerkonferenz startet in San Francisco

In der laufenden Woche findet in San Francisco das "IDF Fall 2007" statt - Intels zentrales Event für Entwickler und Presse. Auf dem Programm stehen diesmal fast ausschließlich Chips, die in 45 Nanometern Strukturbreite gefertigt sind. Auch die erst 2008 erwartete Architektur "Nehalem" sowie der erste spezialisierte UMPC-Prozessor "Silverthorne" werden in 45 nm gefertigt - ihre Eigenschaften will Intel auf dem IDF entblättern.

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Damit könnte das IDF Fall 07 als die Veranstaltung in die Prozessor-Geschichte eingehen, auf der gleich zwei neue x86-Designs mit grundverschiedenem Ansatz vorgestellt werden: Bei Nehalem integriert Intel den Speichercontroller und schwört dem FSB ab, beim UMPC-Chip Silverthorne nicht - dafür werden dort North- und Southbridge sowie Grafik in einen Zusatz-Chip integriert. Der Silverthorne-Prozessor selbst bleibt mit einem Kern aufs Nötigste beschränkt und soll vor allem sehr sparsam mit Strom umgehen.

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Intel ist auf seinen 45-Nanometer-Prozess reichlich stolz. Sogar Mitbegründer Gordon Moore bezeichnete die eingesetzten Schaltungstricks als "größte Veränderung in der Transistor-Technik seit den 60er-Jahren". Und konsequenterweise wird der 78jährige Ingenieur und Ehrenvorsitzende von Intel auf dem IDF auch als Stargast präsentiert. Am Abend des ersten Veranstaltungstages hat Intel sogar eine eigene "45-Nanometer-Party" für geladene Gäste organisiert.

Neben den Produkten in der neuen Strukturbreite will Intel auch wieder einige Einblicke in Forschung und Entwicklung, etwa bei den optischen Schaltungen auf Halbleiter-Basis (silicon photonics) und Fortschritten beim "reconfigurable radio" für alle Frequenzen und Modulationsverfahren bieten. Einen Teil dieser Vorträge bekommt die Presse noch einen Tag vor dem eigentlichen Beginn des IDF präsentiert, und zwar am Montag (Ortszeit). Das neue IDF selbst startet erst am Dienstag.

Dass Intel auf dem IDF in San Francisco nach einem Jahr auf Auslandstour wieder verstärkt im Heimatland Flagge zeigt, liegt nicht nur daran, dass der 45-Nanometer-Prozess - der mindestens zwei Jahre Stand der Technik sein soll - nun gerade serienreif ist. Bevor das vormals ausufernde IDF-Programm zusammengestrichen wurde, gab es stets zwei größere IDFs in San Francisco - die so genannten "Key IDFs" mit den Namenszusätzen "Spring" und "Fall". Alle sechs Monate gab es größere Neuerungen zu verkünden - nun werden sie übers Jahr und über die Welt verteilt.

Nach einem IDF in Taiwan im Oktober 2007 stehen im Jahr darauf wieder IDFs in China (Shanghai), San Francisco und Taiwan an. Das Fall-IDF vor den Toren der Intel-Zentrale in Santa Clara wird 2008 jedoch leicht geschwächt, indem es vier Wochen früher und damit im August stattfindet. Das Taiwan-IDF steht dann nicht mehr vier, sondern acht Wochen später im Intel-Kalender und wird damit durch mehr Zeitraum für neue Entwicklungen aufgewertet. Wie die Konferenz-Serie nach 2008 weitergeführt wird, ist noch nicht bekannt.

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Der kopflose Hesse 17. Sep 2007

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