SCO beantragt Insolvenz

Geschäftsbetrieb soll weiterlaufen

Der Unix-Anbieter SCO zieht die Notbremse und hat Gläubigerschutz nach Chapter 11 angemeldet. Der Insolvenzantrag sei aus finanziellen und rechtlichen Gründen gestellt worden, heißt es zur Begründung. Das Unternehmen hat in seinem Kampf gegen Linux kürzlich eine herbe Schlappe einstecken müssen.

Artikel veröffentlicht am ,

Man habe das Verfahren nach Chapter 11 freiwillig beantragt, so SCO. Zugleich hat die SCO-Tochter SCO Operations einen Antrag auf Reorganisation im Rahmen des Verfahrens gestellt. Nach Ansicht des SCO-Management ist eine Reorganisation des Unternehmens unter dem Schutz durch Chapter 11 der langfristig beste Weg für die Firma.

Stellenmarkt
  1. IT-Ingenieur - Arbeitsplatzprodukte (w/m/d)
    IT-Systemhaus der Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg
  2. Projektmanager Stammdaten Management (m/w/d)
    Melitta Gruppe, Minden
Detailsuche

Im Kampf gegen Linux hatte SCO Anfang August 2007 eine wohl entscheidende Niederlage erlitten: Bezirksrichter Dale Kimball urteilte im Rechtsstreit zwischen Novell und SCO, dass Novell und nicht SCO das Urheberrecht an Unix besitzt. Hat das Urteil Bestand, dann würde SCO die Grundlage für seine übrigen Klagen fehlen.

Vor diesem Hintergrund entschied sich SCO nun, Antrag auf Gläubigerschutz zu stellen. Dabei will das Unternehmen den normalen Geschäftsbetrieb möglichst ohne Unterbrechung fortführen. Die Töchter sollen sich aus ihrem eigenen Cash-Flow selbst finanzieren.

Aufgeben will SCO nicht, CEO Darl McBride gibt sich weiter kämpferisch: Man werde jede Chance nutzen, um die eigenen Vermögenswerte zu verteidigen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


punkt 17. Sep 2007

------------------------------------------------------- Auch noch der Erzfeind ;) Tja...

jokesoft 17. Sep 2007

Wer anderen ein GoTo programmiert, rafft den Code selbst nicht mehr. Hahaha *gönn...

jokesoft 17. Sep 2007

Keine Sorge, der Freiherr wird mit 99%tiger Wahrscheinlichkeit ein halbes Jahr in den...

und tschüß 17. Sep 2007

nix text

C. Cretemaster 16. Sep 2007

Und dann? IBM verklagen, weil sie angeblich Ideen aus Unix gestohlen haben? Die...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Microsoft
Sony äußert sich zur Übernahme von Activision Blizzard

Rund 20 Milliarden US-Dollar haben die Aktien von Sony verloren. Nun hat der Konzern erstmals den Kauf von Activision Blizzard kommentiert.

Microsoft: Sony äußert sich zur Übernahme von Activision Blizzard
Artikel
  1. Parallel Systems: Ehemalige SpaceX-Mitarbeiter entwickeln neuartige Güterzüge
    Parallel Systems
    Ehemalige SpaceX-Mitarbeiter entwickeln neuartige Güterzüge

    Das Startup Parallel Systems will konventionelle Züge durch modulare Fahrzeuge mit eigenem Antrieb und Energieversorgung ersetzen.

  2. Digitale-Dienste-Gesetz: Europaparlament will Nutzertracking stark einschränken
    Digitale-Dienste-Gesetz
    Europaparlament will Nutzertracking stark einschränken

    Das Europaparlament hat den Entwurf des Digitale-Dienste-Gesetzes verschärft. Ein Komplettverbot personalisierter Werbung soll es aber nicht geben.

  3. Jahresbilanz: Durch das Vodafone-Kabelnetz liefen 48 Exabyte
    Jahresbilanz
    Durch das Vodafone-Kabelnetz liefen 48 Exabyte

    Unser neues Leben spielt sich tagsüber bei Microsoft Teams ab. Dann verlagern sich die Datenströme in Richtung der Server von Netflix und Amazon.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG OLED (2021) 40% günstiger (u.a. 65" 1.599€) • WD Black 1TB SSD 94,90€ • Lenovo Laptops (u.a. 17,3" RTX3080 1.599€) • Gigabyte Mainboard 299,82€ • RTX 3090 2.399€ • RTX 3060 Ti 799€ • MindStar (u.a. 32GB DDR5-6000 389€) • Alternate (u.a. Samsung LED TV 50" 549€) [Werbung]
    •  /