Parallels' Server-Virtualisierung in Vorbereitung
Dass Parallels neben seinen Desktop-Produkten auch an einer Virtualisierungslösung für Server arbeitet, ist nicht neu. Auf der VMworld in San Francisco kündigte der Anbieter an, in vier bis sechs Wochen in die Beta-Phase zu gehen, schreibt CNet(öffnet im neuen Fenster) . Viel ist indes noch nicht über das Programm bekannt.
Gegenüber CNet erklärte Parallels, die Server-Variante solle anfangs vor allem kleine bis mittlere Unternehmen ansprechen, die bisher noch keine Virtualisierung verwenden – Firmen, denen die Open-Source-Software Xen zu kompliziert und für die VMware überdimensioniert ist. Eine Besonderheit gelangte jedoch schon früher ans Licht: Der Parallels Server soll wahlweise direkt auf der Hardware ohne extra Betriebssystem installiert werden können, so wie VMware ESX, oder aber normal als Anwendung unter einem Betriebssystem, so wie VMware Server. Zudem soll Parallels' Server-Version MacOS X unterstützen und somit auch als Server-Virtualisierung für Apples XServe-Familie auftreten.
Für künftige Versionen kündigte Parallels außerdem die Kompatibilität zu Virtuozzo an – der Cointainer-Virtualisierungslösung des Mutterkonzerns SWsoft. Während die Parallels-Lösungen die Hardware virtualisieren und somit beispielsweise Linux als Gast unter Windows laufen lassen können, nutzt Virtuozzo den Host-Kernel. So lassen sich verschiedene Instanzen desselben Betriebssystems starten. Später soll es möglich sein, solche Container auf Parallels Server zu migrieren, allerdings noch nicht mit dem Parallels Server 1.0.
Dieser soll jedoch noch bis Ende 2007 oder Anfang 2008 fertig werden, berichtet CNet. Ob der Beta-Test öffentlich oder geschlossen ablaufen wird, ist bisher noch nicht bekannt.
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