Abo
  • Services:

Parallels' Server-Virtualisierung in Vorbereitung

Beta-Test soll in den nächsten Wochen starten

In ein paar Wochen will Parallels seine lange angekündigte Server-Virtualisierung in den Beta-Test schicken. Die Software soll sich zuerst an kleine bis mittlere Unternehmen richten, die noch keine Virtualisierung im Einsatz haben, sie wird auch für MacOS X verfügbar sein.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Dass Parallels neben seinen Desktop-Produkten auch an einer Virtualisierungslösung für Server arbeitet, ist nicht neu. Auf der VMworld in San Francisco kündigte der Anbieter an, in vier bis sechs Wochen in die Beta-Phase zu gehen, schreibt CNet. Viel ist indes noch nicht über das Programm bekannt.

Stellenmarkt
  1. Beckhoff Automation GmbH & Co. KG, Verl
  2. Bosch Gruppe, Grasbrunn

Gegenüber CNet erklärte Parallels, die Server-Variante solle anfangs vor allem kleine bis mittlere Unternehmen ansprechen, die bisher noch keine Virtualisierung verwenden - Firmen, denen die Open-Source-Software Xen zu kompliziert und für die VMware überdimensioniert ist. Eine Besonderheit gelangte jedoch schon früher ans Licht: Der Parallels Server soll wahlweise direkt auf der Hardware ohne extra Betriebssystem installiert werden können, so wie VMware ESX, oder aber normal als Anwendung unter einem Betriebssystem, so wie VMware Server. Zudem soll Parallels' Server-Version MacOS X unterstützen und somit auch als Server-Virtualisierung für Apples XServe-Familie auftreten.

Für künftige Versionen kündigte Parallels außerdem die Kompatibilität zu Virtuozzo an - der Cointainer-Virtualisierungslösung des Mutterkonzerns SWsoft. Während die Parallels-Lösungen die Hardware virtualisieren und somit beispielsweise Linux als Gast unter Windows laufen lassen können, nutzt Virtuozzo den Host-Kernel. So lassen sich verschiedene Instanzen desselben Betriebssystems starten. Später soll es möglich sein, solche Container auf Parallels Server zu migrieren, allerdings noch nicht mit dem Parallels Server 1.0.

Dieser soll jedoch noch bis Ende 2007 oder Anfang 2008 fertig werden, berichtet CNet. Ob der Beta-Test öffentlich oder geschlossen ablaufen wird, ist bisher noch nicht bekannt.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  2. (u. a. ES Blu-ray 10,83€, Die nackte Kanone Blu-ray-Box-Set 14,99€)
  3. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

Stefen 18. Sep 2007

Es geht mehr um ein "darf nicht" als um ein "kann nicht" - könnte schon, wenn man dürfte.

XEN Master 15. Sep 2007

Also wem XEN zu kompliziert ist, der sollte wohl besser auf die gute alte...


Folgen Sie uns
       


Playstation Classic im Vergleichstest - Golem retro_ Spezial

Sonys Mini-Konsole Playstation Classic ist knuffig. In unserem Golem-retro_-Spezial beleuchten wir die Spieleauswahl und Hardware im Detail.

Playstation Classic im Vergleichstest - Golem retro_ Spezial Video aufrufen
Elektroauto: Eine Branche vor der Zerreißprobe
Elektroauto
Eine Branche vor der Zerreißprobe

2019 wird ein spannendes Jahr für die Elektromobilität. Politik und Autoindustrie stehen in diesem Jahr vor Entwicklungen, die über die Zukunft bestimmen. Doch noch ist die Richtung unklar.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Monowheel Z-One One Die Elektro-Vespa auf einem Rad
  2. 2nd Life Ausgemusterte Bus-Akkus speichern jetzt Solarenergie
  3. Weniger Aufwand Elektroautos sollen in Deutschland 114.000 Jobs kosten

Nubia X im Hands on: Lieber zwei Bildschirme als eine Notch
Nubia X im Hands on
Lieber zwei Bildschirme als eine Notch

CES 2019 Nubia hat auf der CES eines der interessantesten Smartphones der letzten Monate gezeigt: Dank zweier Bildschirme braucht das Nubia X keine Frontkamera - und dementsprechend auch keine Notch. Die Umsetzung der Dual-Screen-Lösung gefällt uns gut.

  1. H2Bike Alpha Wasserstoff-Fahrrad fährt 100 Kilometer weit
  2. Bosch Touch-Projektoren angesehen Virtuelle Displays für Küche und Schrank
  3. Mobilität Das Auto der Zukunft ist modular und wandelbar

Datenschutz: Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen
Datenschutz
"Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen"

Zur G20-Fahndung nutzt Hamburgs Polizei eine Software, die Gesichter von Hunderttausenden speichert. Schluss damit, sagt der Datenschutzbeauftragte - und wird ignoriert.
Ein Interview von Oliver Hollenstein

  1. Brexit-Abstimmung IT-Wirtschaft warnt vor Datenchaos in Europa
  2. Österreich Post handelt mit politischen Einstellungen
  3. Digitalisierung Bär stößt Debatte um Datenschutz im Gesundheitswesen an

    •  /