Windows Update aktualisiert sich ohne Rückfrage selbst
Windows Secrets schrieb, dass unter Vista die Dateien wuapi.dll, wuapp.exe, wuauclt.exe, wuaueng.dll, wucltux.dll, wudriver.dll, wups.dll, wups2.dll und wuwebv.dll ausgetauscht wurden, wobei die Aktion seit ungefähr dem 24. August 2007 zu beobachten ist. Bei XP SP2 sind es die Dateien cdm.dll, wuapi.dll, wuauclt.exe, wuaucpl.cpl, wuaueng.dll, wucltui.dll, wups.dll, wups2.dll und wuweb.dll.
Das Windows Update müsse aber ebenfalls manchmal aktualisiert werden, so Clinton. Dies ist soweit nichts Besonderes und wurde von Microsoft auch schon mehrmals durchgeführt. Dass jedoch die Nutzereinstellungen praktisch ignoriert werden, begründete Clinton nur indirekt. Es sei möglich, dass das Windows Update ohne Aktualisierung nicht mehr richtig funktioniert und damit auch der Nutzerwunsch zu Benachrichtigungen bei neuen Updates, deren Download und Installation nicht mehr ausgeführt werden könnte.
Wer als Unternehmenskunde den Windows Server Update Services (WSUS) oder den Systems Management Server (SMS) einsetzt und damit alle Update-Prozesse, inklusive der des Windows-Updates, unter die Kontrolle des Administrators bringt, ist von dem oben beschriebenen Verhalten nicht betroffen, so Clinton.
Clinton widersprach der von Windows Secrets ebenfalls aufgestellten Behauptung, die Aktualisierung des Windows Updates erfolge selbst dann, wenn der Nutzer auswählte, dass er gar keine Aktualisierungen wünsche. Dies geschehe nicht.
Man wolle Anstrengungen unternehmen, die Arbeitsweise des Windows Updates transparenter darzustellen, um künftig Missverständnisse zu vermeiden, versprach Clinton.
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