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Nokia, Samsung und andere wollen Standard-Flashspeicherkarte

Common Flash Storage soll Kartenchaos beenden. Wer heute Flash-Speicherkartenleser mit Bezeichnungen wie "36-in-1" betrachtet, merkt sofort, dass es mehrere Dutzend konkurrierende Kartenformate gibt – dem Markt fehlt schlichtweg ein Standard. Um diesen Umstand zu beenden, haben nun Nokia und zahlreiche andere Unternehmen eine neue Spezifikation ins Leben gerufen, den universellen Flashspeicher (Universal Flash Storage, UFS).
/ Andreas Donath
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Zu den Unterstützern des UFS gehören neben Nokia Micron, Samsung, Sony Ericsson, Spansion, STMicroelectronics und Texas Instruments. Damit sind neben Handy-Anbietern vor allem Flash-Speicherbausteinhersteller mit an Bord, nicht aber die eigentlichen Speicherkartenhersteller.

UFS soll ein Industriestandard für Wechselspeicherkarten werden, der in den üblichen Geräten eingesetzt werden soll. Der UFS-Standard soll aber erst 2009 von der Solid State Technology Association (JEDEC) verabschiedet werden.

Durch eine solche Übereinkunft könnten die Hersteller von Unterhaltungselektronik preiswertere Lesegeräte bauen und auch die Kartenpreise senken. Außerdem kann bei einem neuen Standard auch neue Technik festgelegt werden, wie beispielsweise schneller Speicherzugriff und hohe Übertragungsgeschwindigkeiten neben niedrigem Energieverbrauch.


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