Treo 500v: Erstes Palm-Gerät ohne Touchscreen
Im Unterschied zum Treo 680 oder Treo 750v ist der Neuling aber deutlich flacher geworden und misst nun 110 x 61,5 x 16,5 mm, womit er geringfügig breiter wurde. Für die Aufnahme von Fotos oder Videos gibt es eine 2-Megapixel-Kamera mit 2,5fachem Digital-Zoom. Eine sonst bei UMTS-Geräten oft zu findende Zweitkamera für Videokonferenzen ist nicht vorhanden. Der interne Speicher ist 256 MByte groß, wovon der Gerätebesitzer rund 150 MByte nutzen kann. Der Speicher kann mit Hilfe von Micro-SD-Cards aufgestockt werden.
Das UMTS-Modell arbeitet ansonsten in den drei GSM-Netzen 900, 1.800 sowie 1.900 MHz und unterstützt lediglich GPRS. HSDPA- und WLAN-Funktionen fehlen. Über Bluetooth 2.0 können ansonsten Daten drahtlos übertragen oder entsprechendes Bluetooth-Zubehör verwendet werden. Hierbei wird auch das A2DP-Profil unterstützt, um Stereoton drahtlos an entsprechende Bluetooth-Geräte zu übermitteln.
Zudem sollen sich die Webseiten von MySpace, YouTube und eBay ohne Einschränkungen nutzen lassen und der für Vodafone-Geräte obligatorische Direktzugriff auf das Vodafone-Live-Portal ist ebenfalls vorhanden. Leider hat Palm das leidige Windows-Mobile-Problem, dass es keine geräteübergreifende Suche gibt, nicht gelöst. Sowohl auf PalmOS-Geräten als auch auf Nokia-Smartphones ist es hingegen möglich, über eine zentrale Suche alle Dateien auf dem Gerät nach Stichworten zu durchsuchen.
Im Oktober 2007 soll das Treo 500v in Deutschland zunächst ausschließlich bei Vodafone zu bekommen sein. Eine Preisangabe zu dem Gerät wollten weder Palm noch Vodafone auf Nachfrage nennen. Die exklusive Bindung an Vodafone läuft bis zum 1. Januar 2008. Danach können auch andere Anbieter das Treo-Smartphone ins Sortiment nehmen.



