VMware Tools werden Open Source
Die VMware Tools werden unter einem Betriebssystem, das innerhalb von VMwares Virtualisierungssoftware läuft, installiert. Sie enthalten beispielsweise Mechanismen zur Kommunikation zwischen Wirt und Gast, sorgen für einen Dateiaustausch zwischen beiden und für eine bessere Netzwerkleistung. Allerdings müssen die Werkzeuge nach der Betriebssysteminstallation manuell eingerichtet werden.
Unter dem Namen "Open Virtual Machine Tools" stehen ab sofort die Linux-Tools, die auch unter FreeBSD und OpenSolaris funktionieren sollen, im Quelltext bereit. Dadurch soll vor allem die Installation für Nutzer einfacher werden, da die Linux-Distributoren nun entsprechende Pakete bauen können, die sich über den jeweiligen Paketmanager des Linuxsystems einfacher installieren lassen, als dies mit dem derzeitigen Prozess möglich ist. Mit Novell, Red Hat und Canonical als Firma hinter Ubuntu arbeitet VMware außerdem daran, die Einrichtung der Open Virtual Machine Tools direkt in die Installation der Distributionen zu integrieren.
Durch den offenen Quelltext soll aber auch eine engere Zusammenarbeit mit Anwendern entstehen, sowohl bei der Entwicklung als auch im Testprozess. Zudem sollen die Werkzeuge auf andere Betriebssysteme portiert und beispielsweise für freie Virtualisierungslösungen angepasst werden.
Bis die gesamte Entwicklungsinfrastruktur zu Sourceforge umgezogen ist, findet sich dort zumindest eine erste Version zum Download(öffnet im neuen Fenster) . VMware verwendet die BSD-Lizenz, die GPL und die LGPL.
- Anzeige Hier geht es zu Linux: Das umfassende Handbuch bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.