Microsoft patentiert Audio-Wasserzeichen
Das Microsoft zugesprochene Patent beschreibt drei verschiedene Verfahren, wie ein Wasserzeichen so in eine Audiodatei eingebettet wird, dass es von Angreifern nicht entfernt werden kann. Das eine Verfahren setzt ein Schachbrettmuster ein, um ein Gleichgewicht von positiven und negativen Bereichen innerhalb des Wasserzeichens zu erzeugen. Durch ein Pseudo-Zufallssystem sollen Angreifer das Wasserzeichen nicht aufspüren können, wenn sie nicht die nötigen Zugriffskennwörter kennen.
Ein zweites Verfahren überspringt das Encoden eines Wasserzeichens für eine bestimmte Zeitdauer. Dabei wird ein bestimmter Pegel berücksichtigt, um festzulegen, nach welchen Kriterien der Encodier-Vorgang unterbrochen wird. Wenn sich die Pegel innerhalb einer bestimmten Zeitspanne sehr stark unterscheiden, wird ein Musik-Frame nicht mit einem Wasserzeichen versehen. Damit soll verhindert werden, dass die Klangqualität der Musikstücke leidet.
Das dritte Verfahren startet das Anlegen eines Wasserzeichens gezielt nicht am Anfang einer Musikdatei. Das Wasserzeichen beginnt somit an einer variablen Stelle innerhalb des Audioclips.
Das US-Patentamt hat das Verfahren unter der Patentnummer 7,266,697(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht und es Microsoft am 4. September 2007 zugesprochen. Beantragt wurde das Patent im Mai 2004.
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