Freier Pascal-Compiler in neuer Version
Mit Free Pascal 2.2.0 lässt sich nun auch auf 64-Bit-PowerPCs und auf ARM-Prozessoren Quellcode übersetzen. Zudem unterstützt die neue Version Windows in 64-Bit-Versionen sowie Windows CE, MacOS X auf Intel-Macs, den Game Boy Advance und den Nintendo DS.
Unter Windows soll ein interner Linker für kleinere Programmdateien und gleichzeitig für einen schnelleren Kompiliervorgang bei weniger Speicherverbrauch sorgen. Für die Fehlersuche unterstützt der FPC nun das Dwarf-Format. Außerdem kann er Variablen automatisch mit unterschiedlichen Werten füllen, um nicht deklarierte Aufrufe zu entdecken. Bei der Sprachunterstützung kam unter anderem die Unterstützung für COM/OLE-Varianten hinzu. Die Datenbankunterstützung des Compilers wurde ebenfalls verbessert.
Free Pascal unterstützt die Syntax von Turbo Pascal 7.0 und soll auch mit den meisten Delphi-Varianten (Object Pascal) funktionieren. Alle Änderungen in der neuen Version listen die Entwickler im Changelog(öffnet im neuen Fenster) auf, zudem gibt es eine Übersicht(öffnet im neuen Fenster) über Änderungen, die Programmierer in ihrem Quelltext beim Umstieg auf die neue FPC-Version unter Umständen beachten müssen.
Die Pakete und Laufzeit-Bibliotheken stehen dabei unter einer modifizierten Form der LGPL, um die Nutzung statischer Bibliotheken zu ermöglichen. Der vollständig in Pascal geschriebene Compiler selbst ist unter der GPL lizenziert.
Free Pascal 2.2.0 kann ab sofort unter freepascal.org(öffnet im neuen Fenster) für verschiedene Plattformen heruntergeladen werden.
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