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Arcor sperrt Zugriff auf Webseiten

Umstrittene Maßnahme auf Kosten der Kunden. Arcor hat bei seinen Internetzugängen, die das Unternehmen anbietet, den Zugang zu einigen Webseiten mit pornografischen Inhalten gesperrt. Betroffen sind die drei Seiten sex.com, youporn.com und die Site privatamateure.com.
/ Andreas Donath
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Die gesperrten Websites halten pornografische Angebote vor, die keine oder nur eine unzureichende Altersverifikation bieten, so Arcor. Der Aufruf zur Sperrung komme von einem anderen Anbieter, eine gerichtliche Anordnung habe es bisher aber nicht gegeben, so Arcor. Wohl aber eine gerichtliche Prüfung der Seiten, die diese als rechtswidrig einstuft und Arcor vorliege.

Website-Sperrungen sind eine äußerst umstrittene Maßnahme, zumal es hier keinerlei rechtlich bindende Anordnung gegeben hatte. Kritiker befürchten, dass bei einer solchen Praxis die Meinungsfreiheit eingeschränkt werden könnte. Wie die Sperrung erfolgt, wollte Arcor auf Anfrage nicht verraten. Arcor-Sprecher Paul Gerlach betont: Eine Zensur durch Arcor finde nicht statt.


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