Abo
  • Services:

Media in Transition - "The next big thing!" im Internet

Als ein weiteres, wichtiges Web-2.0-Instrument sieht Ibrahim Evsan "statistics for the masses" an. Die Nutzer selbst würden in Erfahrung bringen wollen, wer die von ihnen ins Netz gestellten Inhalte nutzt, "wer ihre Seiten liest", "wer ihre Videos sieht" und so weiter. Die jetzt populären Web-2.0-Portale seien nur der Anfang, so Evsan, und weiter: "Web 3.0 is waiting!"

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Dresden
  2. GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH, Darmstadt

Die letzte Präsentation des Vormittages wurde von Matthew Gertner, dem Gründer und CTO der Firefox-basierten Peer-to-Peer-Plattform AllPeers gegeben. Nach einem Rückblick auf die historische Entwicklung von P2P-Plattformen stellte er grundlegende Fragen über die Zukunft der Mediendistribution: "Streaming oder Downloads?", "Was ist mit DRM?", "Welche Alternativen gibt es zu DRM?" und "Werden Web- oder Desktop-Applikationen dominieren?"

Als erfolgversprechend sieht Matthew Gertner die XULRunner-Technologie an, eine Laufzeitumgebung für XUL-Applikationen. XULRunner kommt bereits bei Joost, Songbird und eben auch bei AllPeers zum Einsatz. Zusammen mit Technologien wie Flex, Air, Silverlight und JavaFX ermöglicht XUL die Entwicklung von "Rich Internet Applications". Diese würden "die Vorteile von Webapplikationen und Desktop-Applikationen verbinden".

In der folgenden Frage-Antwort-Runde trafen die Referenten auf ein skeptisches Publikum. Wo denn ein "spürbarer Einfluss" der vorgestellten Plattformen und Technologien festzustellen sei, wollte ein Zuhörer wissen. Als Antwort verwies Matthew Gertner auf den Vergleich des Medienkonsums von heute und von vor zehn Jahren. Ganz deutlich sei eine Verschiebung hin zu sozialen Netzwerken und Diensten festzustellen. Kritik wurde im Hinblick auf die Nutzbarkeit der Angebote für den überwiegenden Teil der Bevölkerung geäußert. Diese bräuchten ja eher eine Set-Top-Box und wann denn damit zu rechnen sei? Darauf würde man wohl noch ein paar Jahre warten müssen, waren sich die Referenten einig. Das größte Problem seien dabei die traditionellen Medienunternehmen, die sich in ihrer Vermittlerrolle bedroht sähen. Diese "Riesenunternehmen" hätten genug Geld, um gegen die ungeliebten Neuankömmlinge im Mediengeschäft zu kämpfen. [von Robert A. Gehring]

 Media in Transition - "The next big thing!" im Internet
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,25€
  2. (nur für Prime-Mitglieder)

5nach12 10. Sep 2007

nachtrag: h_tp://de.indymedia.org/2007/09/193956.shtml

GUEST 10. Sep 2007

Weil die Leute diese auslesen wollen und dich darüber mit Werbung zusopfen wollen und das...

Ikke 10. Sep 2007

Xlogon.net ist auch ein guter Service wenn man keine Lust hat einen eigenen Server zu...


Folgen Sie uns
       


Sonos Beam im Hands on

Beam ist Sonos' erste smarte Soundbar und läuft mit Amazons Alexa. Im Zusammenspiel mit einem Fire-TV-Gerät kann dieses bequem mit Beam mit der Stimme bedient werden. Die Beam-Soundbar von Sonos kostet 450 Euro und soll am 17. Juli 2018 erscheinen.

Sonos Beam im Hands on Video aufrufen
Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Esa Sonnensystemforschung ohne Plutonium
  2. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  3. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

    •  /