GPLv3 wird Open-Source-Lizenz

16 Jahre dauerte es, bis nach der letzten überarbeiteten Fassung der GNU General Public License (GPL) die dritte Version im Sommer 2007 vorgestellt wurde. Gleichzeitig legten die Lizenzhüter der FSF auch eine neu formulierte Lesser General Public License (LGPL) vor, die bis auf einen Absatz dem Text der GPL entspricht.
Die OSI hat nun geprüft, ob beide Lizenzen der Open-Source-Definition(öffnet im neuen Fenster) entsprechen und sie daraufhin als Open-Source-Lizenzen anerkannt, wie der OSI-Vorsitzende Michael Tiemann im OSI-Blog(öffnet im neuen Fenster) berichtet.
Die GPLv3 enthält vor allem neue Regeln in Bezug auf Softwarepatente sowie Digital Rights Management und entspricht natürlich der Free Software Definition(öffnet im neuen Fenster) der FSF. Die OSI hingegen überprüft, ob Lizenzen der Open Source Definition entsprechen und erkennt sie dann ggf. als Open-Source-Lizenzen an - so sind einige dieser Open-Source-Lizenzen dennoch inkompatibel zu der GPL, da sie nicht der Free Software Definition entsprechen. In der Lizenzliste(öffnet im neuen Fenster) tauchen die GPLv3 und die LGPLv3 noch nicht auf.