Abo
  • Services:

SWsoft gibt Vorschau auf Virtuozzo 4

Öffentliches Beta-Programm startet Ende September 2007

Auf der VMworld 2007 in San Francisco zeigt SWsoft eine Beta-Version seiner Virtualisierungssoftware Virtuozzo 4.0. Über 50 zusätzliche Funktionen soll die neue Version mitbringen, darunter Cluster-Unterstützung und Echtzeit-Backups.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Virtuozzo - dessen Kern im OpenVZ-Projekt frei verfügbar ist - ist eine Lösung zur Virtualisierung auf Betriebssystemebene, d.h. es werden verschiedene Instanzen des Host-Systems auf einem physischen Server ausgeführt. Vor allem in Hinblick auf die Ressourcen-Nutzung und -Verteilung soll diese Art der Virtualisierung Vorteile bringen.

Stellenmarkt
  1. ARI-Armaturen Albert Richter GmbH & Co. KG, Schloß Holte-Stukenbrock
  2. Forever Digital GmbH, Hamburg

Bisher vor allem im Hosting-Bereich präsent, möchte SWsoft auch zunehmend in den Unternehmenseinsatz drängen und hat im Hinblick auf diesen Bereich an neuen Funktionen gearbeitet. Virtuozzo 4.0 soll etwa die Cluster-Dienste von Windows Server 2003 und der Red Hat Cluster Suite unterstützen, um so hochverfügbare Systemlandschaften aufzubauen. Beim Ausfall einer virtuellen Maschine soll die Software automatisch auf eine andere verfügbare im Cluster-Verbund umschalten. Auch Echtzeit-Backups sollen mit der neuen Version sowohl unter Linux als auch unter Windows möglich sein.

Unter Windows kann Virtuozzo Microsofts Load-Balancing-Dienst verwenden, um den Datenverkehr im Netzwerk auf verschiedene virtuelle Umgebungen zu verteilen, wobei diese sich nicht auf einem physischen Server befinden müssen. Unter Linux können einer virtuellen Maschine zudem für eine festgelegte Zeit 100 Prozent der CPU-Leistung zugewiesen werden. Ist der Zeitraum abgelaufen, gelten wieder die normalen Limits. Darüber hinaus können virtuelle Server auf Storage-Systemen mit den Netzwerkdateisystemen NFS und GFS abgelegt werden.

SWsoft verspricht des Weiteren eine höhere Benutzerfreundlichkeit, was sich anhand der neu gestalteten Verwaltungswerkzeuge und einer leichteren Installation zeigen soll. Eine umfangreiche Übersicht bietet SWsoft in einem PDF-Dokument.

Zurzeit zeigt SWsoft die Software nur auf der VMworld, Ende September 2007 soll jedoch ein öffentlicher Beta-Test starten, für den man sich ab dem 11. September 2007 online registrieren lassen kann. Preise für die Virtuozzo 4.0 nannte der Anbieter noch nicht, bis Ende 2007 soll die neue Version fertig gestellt werden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 349€
  2. 120,84€ + Versand

Folgen Sie uns
       


Hyundai Ioniq - Test

Wir sind den elektrisch angetriebenen Hyundai Ioniq ausgiebig Probe gefahren.

Hyundai Ioniq - Test Video aufrufen
NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test: Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit
NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test
Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit

Unter dem leuchtenden Schädel steckt der bisher schnellste NUC: Der buchgroße Hades Canyon kombiniert einen Intel-Quadcore mit AMDs Vega-GPU und strotzt förmlich vor Anschlüssen. Obendrein ist er recht leise und eignet sich für VR - selten hat uns ein System so gut gefallen.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Crimson Canyon Intel plant weiteren Mini-PC mit Radeon-Grafik
  2. NUC7CJYS und NUC7PJYH Intel bringt Atom-betriebene Mini-PCs
  3. NUC8 Intels Mini-PC hat mächtig viel Leistung

Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
Datenschutz
Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Quartalsbericht Facebook macht fast 5 Milliarden US-Dollar Gewinn
  2. Soziales Netzwerk Facebook ermöglicht Einsprüche gegen Löschungen
  3. Soziales Netzwerk Facebook will in Deutschland Vertrauen wiedergewinnen

Mobilfunk: Was 5G im Bereich Security bringt
Mobilfunk
Was 5G im Bereich Security bringt

In 5G-Netzwerken werden Sim-Karten für einige Anwendungsbereiche optional, das Roaming wird für Netzbetreiber nachvollziehbarer und sicherer. Außerdem verschwinden die alten Signalisierungsprotokolle. Golem.de hat mit einem Experten über Sicherheitsmaßnahmen im kommenden 5G-Netzwerk gesprochen.
Von Hauke Gierow

  1. IMSI Privacy 5G macht IMSI-Catcher wertlos
  2. DAB+ Radiosender hoffen auf 5G als Übertragungsweg
  3. Netzbetreiber 5G kommt endlich in die Umsetzungsphase

    •  /