LKA rüstet mit Software gegen Kinderpornografie
Bislang müssen Polizisten bei der Sicherstellung von verdächtigen Computern in einer zeitaufwendigen Prozedur beinahe jede Bilddatei einzeln prüfen, um die entsprechenden Fotos herauszufiltern. Die Software, von der der Focus berichtet, soll Digitalfotos nach Farbspektren wie beispielsweise Hautfarbe vorsortieren und bietet den Fahndern entsprechende Dateien zur genaueren, manuellen Prüfung.
Intern wurde das Verfahren dem Focus zufolge mehrfach erfolgreich getestet. Demnächst will das LKA die Software allen bayerischen Polizeibehörden zur Verfügung stellen. LKA-Präsident Johann Georg Koch hält sie für eine "wirksame Waffe im Kampf gegen menschenverachtende Verbrechen" . Sie spare bei der Ermittlungsarbeit "wertvolle Zeit und personelle Ressourcen" .