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Media in Transition - Die Zukunft der Mediendistribution

"The Party Is Over!"

Zwei Tage lang, vom 5. bis 6. September 2007, befassten sich in München Gründer und gestandene Unternehmen mit dem "Web 2.0" und den Veränderungen, die es für die Verbreitung von Medieninhalten wie Musik und Film mit sich bringt. Am ersten Tag der "Media In Transition"-Konferenz 2007 wurde unter anderem über Broadcasting, Marketing, Aufmerksamkeit als Währung und Werbefinanzierung diskutiert.

Artikel veröffentlicht am ,

Es herrscht wieder Gründerstimmung im Internet und der aus Zeiten der New Economy noch in den Ohren nachhallende Aufruf "Just do it!" war auch im Verlauf der Münchener Tagung mehr als einmal zu hören - und das kaum weniger enthusiastisch als seinerzeit. Eine tolle Idee haben; schnell ein schickes Portal an den Start bringen; schnell wachsen und eine möglichst große Nutzerbasis aufbauen; sich um die Probleme erst später kümmern - alles schon einmal gehört? Déjà vu?

Der erste Konferenztag begann mit einem "Laufzeitfehler", als Martin Stiksel von Last.fm (London) im Eröffnungsvortrag die "neuen Wege der Musikdistribution" im Internet demonstrieren wollte. Von einigen Mausklicks in gelegentlich auftauchenden Pop-Up-Fenstern unterbrochen, stellte er die Geschichte und das Konzept von Last.fm vor. Vor etwas mehr als drei Jahren als Online-Record-Label gegründet, hat sich Last.fm in kurzer Zeit zu einer wichtigen Anlaufstelle für all jene entwickelt, die auf der Suche nach neuen Musikerfahrungen, nach Alternativen zu den etablierten Kanälen suchen.

Leichte Bedienbarkeit, Angebotsvielfalt, ein automatisiertes Empfehlungssystem und Nutzer-Nutzer-Interaktion stehen im Mittelpunkt der Plattformentwicklung. Mit diesen Eigenschaft, die typischerweise dem "Web 2.0" zugeschrieben werden, gab er den gemeinsamen Nenner für die nachfolgenden Präsentationen von Portalen vor.

Inzwischen werden von Last.fm mehr als 700 Millionen Musiktitel monatlich vermittelt. Eine Schlüsselrolle spielt dabei das ausgefeilte Empfehlungssystem von Last.fm, das - basierend auf einer Datenbank mit Millionen Musiktiteln sowie dem Profiling der Hörgewohnheiten der Last.fm-Nutzer - Hinweise auf interessante Musik sowie die Gelegenheit zur sozialen Interaktion mit anderen Nutzern mit ähnlichem Musikgeschmack liefert. Last.fm liefert den Nutzern jedoch nicht nur Hinweise auf digital gespeicherte Musik, sondern auch auf Live-Konzerte in der Nähe des eigenen Wohnortes. Künstler bekommen die Möglichkeit, eigene Homepages anzulegen, die Fans dann um weitere Informationen ergänzen können. Schließlich können Nutzer eigene Webradio-Kanäle einrichten und so zu Botschaftern ihres Musikgeschmacks werden.

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starke Krämpfe 08. Sep 2007

diese Eigenschaften, die typischerweise dem "Web 2.0" zugeschrieben werden" Wenn ich mir...

Aufmerksamkeit... 08. Sep 2007

Also wenn das nachmachen bestehender erfolgreicher Dienster Gründerstimmung ist, dann...


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