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Audition 3.0 - Adobes Musikbearbeitung in neuer Version

Unterstützung für virtuelle Instrumente (VSTi) nachgereicht. Adobe hat die Version 3.0 der Musikbearbeitungssoftware Audition angekündigt. Die Windows-Software hat verschiedene neue Effekte und Werkzeuge erhalten, um Musik effizienter zu bearbeiten. Durch eine Unterstützung aktueller Multi-Core-Prozessoren werden schnellere Reaktionszeiten der Software versprochen.
/ Ingo Pakalski
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Zu den neuen Effekten zählen Analog-Verzögerung, Faltungshall sowie Röhrenkompressor und mit der Gitarren-Suite lassen sich analog modellierte Effekte auf Gitarrenklänge anwenden. Mit der Radius-Engine von iZotope lassen sich zudem Tempo und Tonhöhe unabhängig voneinander ändern.

Eine adaptive Rauschreduktion und mehrere Phasenkorrekturwerkzeuge erleichtern es, Aufnahmen zu restaurieren. Die Spektralfrequenz-Anzeige erhielt als neue Werkzeuge Paintbrush-Effekte und den Sofortreparatur-Pinsel, die den Werkzeugen in Adobes Photoshop CS3 ähneln. Mit dem neuen Auswahlwerkzeug in den Ansichten für Spektralbalance und -phase können Anwender einzelne Sequenzen nach Zeit, Frequenz, Phase oder Balance besser bearbeiten, verspricht der Hersteller.

Als weitere Neuerung verarbeitet Audition nun auch virtuelle Instrumente (VSTi) und unterstützt Mehrkern-CPUs direkt, womit die Nachbearbeitung von Musik beschleunigt werden soll. Zudem wurde die Misch-Engine überarbeitet und es stehen On-Clip-Regler bereit, welche die verschiedenen Ansichten optimal ergänzen sollen.

Audition 3 für Windows XP und Vista soll im vierten Quartal 2007 zum Preis von rund 420,- Euro auf den Markt kommen. Upgrades gibt es für etwa 120,- Euro.


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