Touchscreens - Motorolas neue Hoffnung
Wie Info World(öffnet im neuen Fenster) berichtet, sagte Meredith – vermutlich nicht ganz ernst gemeint – auf einer Tagung der Citi Investment Research Global Technology: "Ich glaube, wir können unser Schiff wieder auf den rechten Kurs bringen, wenn wir durchgängig langweilig werden."
Zwar kenne jeder das Motorola Razr, jedoch kaum ein spezielles Modell von Nokia, Samsung oder Sony Ericsson. Und dennoch wirtschafte die Konkurrenz erfolgreicher: Ihr Portfolio sei komplett, vom billigen Einsteigergerät über technisch gut ausgestattete Geräte bis hin zur speziell für Firmen gemachten Ausstattung sei alles vorhanden. Zwar habe Motorola auch heute schon Einsteigergeräte und Smartphones im Portfolio, doch das Marketing wirbt nach wie vor beim Lifestyle-orientierten Publikum.
Zunächst will Motorola sein Portfolio erweitern, um damit eine größere Zahl an potenziellen Kunden anzuziehen statt wie bisher nach dem nächsten RAZR-Aufguss zu suchen. Dies in Kombination mit einer Reihe weiterer Maßnahmen wie Stellenstreichungen soll Motorola die verlorenen Marktanteile wieder zurückbringen.
Ein großer Zielmarkt seien dabei die Entwicklungsländer, insbesondere China und Indien. Was da konkret passieren soll, darüber schwieg sich der Finanzchef aus. Er räumte jedoch eine große Panne ein: Man habe das Marktpotenzial des Moto Phone nicht ausgeschöpft. Dabei handelt es sich um ein einfaches, sehr robustes Handy, das für ärmere Länder in Afrika und Asien entwickelt worden war, angeblich sei das fehlende Farbdisplay schuld gewesen.
Ebenfalls Potenzial verschenkt habe Motorola mit seinen Touchscreen-Geräten. Zwar habe man entsprechende Smartphones im Sortiment, 12 Millionen Stück sollen allein in China verkauft worden sein. Doch in die USA haben die Amerikaner ihre Touchscreen-Smartphone nicht verkauft. Dies soll sich in Zukunft ändern.
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