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Jobs bietet frühen iPhone-Käufern 100,- US-Dollar

Einkaufsgutschein als Entschädigung für aggressive Preispolitik. Apples Chef Steve Jobs sah sich kurz nach der Preissenkung des 8 GByte fassenden iPhones um 200,- US-Dollar gezwungen, sich den wütenden Erstkäufern zu stellen, die noch vor kurzem das Telefon für einen Kaufpreis erwarben, der um ein Drittel höher lag. Zwar ist es in der Computer- und Handy-Branche nichts Besonderes, dass es zu massiven Preissenkungen kommt, doch das Vorgehen von Apple war doch etwas heftig, was sich auch in den Reaktionen der Kunden in E-Mails und in Foren äußerte.
/ Andreas Donath
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Jobs, der in einem persönlichen Schreiben(öffnet im neuen Fenster) zugab, Hunderte von E-Mails verärgerter Kunden erhalten und gelesen zu haben, die sich über die heftige Preissenkung und den damit verbundenen Frust beschwerten, stellte einiges klar - den Grund für die Preissenkung benannte er jedoch nicht direkt.

Er sei sich sicher, dass es die richtige Entscheidung war, den Preis des Gerätes zu senken - nach Einführung kostete es knapp 600,- US-Dollar, nun sind es 400,- US-Dollar. Das kleinere 4-GByte-Modell wurde gar komplett eingestampft. Doch das Weihnachtsgeschäft steht an und man rechnet sich mit dem neuen Preis natürlich bessere Chancen aus, hier bei den Kunden zu punkten.

Es sei nur zu verständlich, dass es in der Branche, die mit schnellen Produktwechseln und Preisänderungen seit jeher konfrontiert ist, immer Kunden gibt, die kurz zuvor noch teuer einkaufen. Dies sei auch beim iPhone so. Jobs räumte jedoch ein, dass man besser mit seinen "early adopters" umgehen müsse - sie vertrauen schließlich auf Apple. Jobs entschuldigte sich im Namen von Apple bei ihnen für das Vorgehen des Konzerns.

Deshalb bietet Apple jedem bisherigen iPhone-Kunden einen Einkaufsgutschein im Wert von 100,- US-Dollar an, mit dem im Apple-Online-Shop oder in den Apple-Läden in den USA eingekauft werden kann. Details sollen noch ausgearbeitet und in der kommenden Woche auf der Apple-Website veröffentlicht werden.


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