Cartoffel: Zweite Beta von KDE 4.0
An einigen KDE-Komponenten wird es aber bis zum Erscheinen von KDE 4.0 auch noch größere Änderungen geben. Dies gilt explizit für den neuen Desktop namens Plasma.
Mickael Marchand hat sich derweil des Konfigurationssystems von KDE angenommen, das künftig mit mehr Backends zusammenarbeiten soll, einschließlich einer SQL-Datenbank. Zudem wurde die Unterstützung für BSD-Systeme und OpenSolaris verbessert. Strigi(öffnet im neuen Fenster) , ein System, das Informationen aus Dateien extrahiert, kann nun mit XESAM(öffnet im neuen Fenster) umgehen, der von Strigi initiierten und nun von freedesktop.org weiterentwickelten "eXtEnsible Search And Metadata Specification". Damit soll die Suche nach Dateien über verschiedene Desktop-Systeme hinweg vereinfacht werden.
KDEs Editor Kate(öffnet im neuen Fenster) wartet mit einer verbesserten Suche auf und die Editor-Komponente von Kate findet sich nun eingebettet quer durch das gesamte KDE-System. Auch der Plug-In-Dialog von Kate wurde auf andere Applikationen wie den Instant-Messaging-Client Kopete übertragen.
Neue Funktionen finden sich zudem in Kolourpaint, KGPG, diversen PIM-Applikationen und in dem Dokumentenbetrachter Okular(öffnet im neuen Fenster) . Der Musik-Player Amarok wurde in den neuen Desktop Plasma integriert. Die Entwicklungsumgebung Kdevelop wartet mit Unterstützung für CMake und Python auf.
Neben der Beta 2 von KDE 4.0 ist auch eine dritte Alpha-Version(öffnet im neuen Fenster) der kommenden KDE-Office-Suite KOffice 2.0 erschienen, die reifer und "benutzbarer" sein soll als die bisherigen Vorabversionen, aber noch immer als Technologie-Vorschau für KOffice 2.0 betrachtet wird. Zwar ist die KOffice-Vorschau in Cartoffel enthalten, die fertige Version der Office-Suite wird aber erst zum Neujahr 2008 erwartet.
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