Embedded Hypervisor von XenSource
Systeme, die direkt mit der XenExpress OEM Edition ausgeliefert werden, unterstützen von Hause aus virtuelle Maschinen, auch solche in den Virtual-Machine-Formaten von Microsoft und VMware. Das Host-Betriebssystem, das auch die Virtualisierungserweiterungen von Intel und AMD unterstützt, steckt dabei auf einem Flash-Speichermodul im Server oder einer Festplatte.
Entsprechende Server sind unter anderem von Dell zu erwarten und auch IBM hat eine neue Generation von System-x-Servern angekündigt. Zwar geht aus IBMs Ankündigung nicht hervor, welche Software dabei zum Einsatz kommt, wohl aber, dass diese auf einem Flash-Speichermodul mit 4 GByte sitzt, das per USB angebunden wird.
Bereits im Juni wurde bekannt, dass der XenSource-Konkurrent VMWare an einer ähnlichen Lösung arbeitet, die aber einen Schritt weitergehen soll. VMware arbeitet an einer Lite-Variante seines ESX-Hypervisors , die direkt in der Mainboard-Firmware läuft. Der so genannte Type-1-Hypervisor kommt ohne darunterliegendes Betriebssystem aus und läuft direkt mit eigenem Kernel auf der Hardware. Die Lite-Version soll statt einer 8 GByte großen Standardinstallation mit nur wenigen MByte auskommen. Offiziell angekündigt wurde das Produkt von VMWare aber noch nicht.



