Sonys Mittelklasse-DSLR mit 12 Megapixeln und Stabilisator
Der Scharfmacher der Alpha 700 arbeitet mit elf AF-Punkten und verfügt über einen zentralen Doppelkreuzsensor und zusätzlich einen horizontalen und besonders großen Sensor in der Mitte. Besonders bei Objektiven mit hohen Lichtstärken von F2,8 oder besser soll bei offener Blende eine bessere Scharfstellung möglich sein. Die Kamera verfügt über ein Hilfslicht zum Fokussieren in dunklen Umgebungen bzw. bei schwachen Kontrastunterschieden.
Ein Belichtungsreihen-Modus nimmt dieselbe Szene mit fünf verschiedenen Einstellungen auf. Die Kamera kann wahlweise auch im 16:9-Format aufnehmen und mit dem HDMI-Ausgang an hochauflösende Fernseher oder Projektoren angeschlossen werden. Eine Infrarot-Fernbedienung wird mitgeliefert. Im Alltag dient sie als Selbstauslöser.
Wie auch Nikon verbaut Sony jetzt an der Alpha 700 ein 3 Zoll großes LCD in VGA-Auflösung. Die Zahl der R-G-B-Bildpunkte liegt bei zusammen 921.000 Stück. Diese Zählweise ist im gesamten Digitalkamera-Segment üblich – ein Kamera-Display mit 230.000 RGB-Bildpunkten (gemeint ist jedes Rot-, Grün- und Blaupixel separat) hat bspw. eine effektive Auflösung von 320 x 240 Pixeln.
Einen Live-View-Modus, den sowohl Canon als auch Nikon ihren Geräten spendierten, vermisst man an der neuen Sony-Kamera. Mit der Thumbnail-Anzeige kann sich der Fotograf jeweils vier, neun oder 25 Bilder im Miniformat anzeigen lassen. Alternativ können die letzten fünf Bilder in einem Bildstreifen über der aktuell ausgewählten Aufnahme dargestellt werden.
Zum Speichern der Fotos stehen zwei Steckplätze zur Verfügung: zum einen ein Schacht für Compact-Flash, zum anderen ein Memory-Stick-Duo-Steckplatz, der kompatibel mit Memory Stick Duo und -PRO Duo sowie den neuen PRO-HG Duos ist. Der CompactFlash-Steckplatz ist kompatibel zu dem neuen Standard 300x UDMA (Ultra Direct Memory Access.
Neben RAW-Entwicklungssoftware liefert Sony die Anwendung "Remote Camera Control" für Windows und Mac mit. Damit kann die Kamera bei eingestecktem USB-Kabel direkt vom Rechner aus gesteuert werden. Nicht nur der Auslöser, sondern auch die Belichtungssteuerung, Bildfolge und andere Einstellungen lassen sich so aus der Ferne ändern. Bilddateien lassen sich ebenfalls direkt auf die Rechner-Festplatte schreiben, ohne auf der Speicherkarte der Kamera zwischengespeichert zu werden.
Gegen die Widrigkeiten des Wetters hat Sony das Gehäuse bzw. die Tasten und Stecker sowie sonstige Öffnungen mit Gummidichtungen versehen. Auch Staub soll so außen vor bleiben. Der Sensor besitzt eine Rüttelfunktion, um sich von Staub zu befreien.
Die Sony Alpha 700 soll ab November 2007 erhältlich sein. Sie wird als reines Kameragehäuse 1.400,- Euro kosten. Mit dem Kit-Objektiv, das eine Brennweite von 18-70 mm (KB) abdeckt, soll der Preis bei 1.500,- Euro liegen. Das Paket mit einem 16-105-mm-Objektiv (Kleinbild-Angaben) wird mit 1.900,- Euro angegeben.
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