Seagate: 1 TB mit Verschlüsselung, 250 GB fürs Notebook

Cheetah 15K.6, Barracuda FDE und Momentus 5400.4 angekündigt

Seagate erweitert sein Portfolio an Festplatten unter anderem um ein Desktop-Modell mit 1 TByte Speicherkapazität mit integrierter Verschlüsselung, eine Notebook-Festplatte mit gleicher Verschlüsselungstechnik und 250 GByte sowie eine schnelle Server-Festplatte mit 450 GByte Kapazität, die mit 15.000 Umdrehungen pro Minute arbeitet.

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Unter dem Namen Barracuda FDE (Full Disc Encryption) nimmt Seagate eine 3,5-Zoll-Festplatte ins Programm, die die gespeicherten Daten mit AES verschlüsselt. Gedacht ist das Laufwerk z.B. für den Einsatz in staatlichen Stellen, deren Daten auch beim Verlust der Festplatte nicht in fremde Hände fallen sollen. Schon vor dem Booten des Rechners muss der Nutzer die Daten auf der Festplatte mit einem Passwort freischalten. Auch eine Absicherung mit SmartCard oder biometrischen Merkmalen ist möglich. Die Barracuda FDE arbeitet mit 7.200 Umdrehungen pro Minute und wird mit Kapazitäten bis hin zu 1 TByte angeboten.

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Seagate nennt die Technik, die eine für das Betriebssystem transparente Verschlüsselung der Daten in der Festplatte vornimmt, DriveTrust. Sie steckt auch in der Notebook-Festplatte Momentus 5400 FDE.2. Wann die Barracuda FDE auf den Markt kommt, verrät Seagate nur vage und spricht von 2008.

Mit der Momentus 5400.4 soll im vierten Quartal 2007 zudem eine neue Generation von Notebook-Festplatten auf den Markt kommen, die dank "Perpendicular Magnetic Recording" im 2,5-Zoll-Format bis zu 250 GByte Daten unterbringt. Sie ist zudem mit einem SATA-Anschluss ausgestattet, der bis zu 3 GBit/s unterstützt, und soll im laufenden Betrieb Stöße von bis zu 325 g (Erdbeschleunigung) aushalten, im Ruhezustand bis zu 900 g.

Mit der Serie Cheetah 15K.6 kündigte Seagate zudem eine neue Generation seiner schnellen Server-Festplatten im 3,5-Zoll-Format an. Gegenüber ihrem Vorgänger 15K.5 soll die neue Cheetah eine um 28 Prozent höhere dauerhafte Datentransferrate von 164 MByte/s bieten. Zudem wird sie mit bis zu 450 GByte zu haben sein, 50 Prozent mehr als der Vorgänger. Die MTBF (Mean Time Between Failures) gibt Seagate mit 1,6 Millionen Stunden an.

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Angeschlossen wird die Cheetah 15K.6 via Serial Attached SCSI (SAS) oder Fibre Channel (FC) und dank einer von Seagate "PowerTrim" getauften Technik soll der Stromverbrauch so gering gehalten werden. Sie soll im ersten Quartal 2008 auf den Markt kommen.

Mit der Serie DB35.4 will Seagate zudem im ersten Quartal 2008 neue Festplatten für digitale Videorekorder auf den Markt bringen, die dann auch mit 1 TByte Kapazität zu haben sind. Unter dem Namen Maxtor OneTouch 4 gibt es zudem neue externe Festplatten in verschiedenen Varianten.

Preise nannte Seagate für alle neu vorgestellten Laufwerke noch nicht.

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:-) 06. Sep 2007

...genau dieser Gedankengang zeigt doch aber wie "witzig" so ein Bundestrojaner ist...

lala1 06. Sep 2007

Stimmt - ein Raw Zugriff sollte bei ausgeschalteter Verschlüsselung möglich sein. Aber...

Mr. Milek 06. Sep 2007

Schmilzt Gold auch in einem Holzofen?

Glasperlentaucher 06. Sep 2007

Bei Windows (?) Und ganze Partitionen.

Jetrel 06. Sep 2007

Vermutlich befindet sich auf der Platte ein spezieller (unverschlüsselter) Bootsektor der...



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