iPod Touch mit WLAN und Safari
Durch die Lagesensoren wird der Display-Inhalt gedreht, wenn der iPod Touch senkrecht oder waagerecht gehalten wird. Selbst die "Tasten-Entsperrung" ist mit der des iPhones identisch, damit das Gerät nicht in der Hosentasche ein unfreiwilliges Eigenleben entwickelt.
Die größte Überraschung war allerdings die WLAN-Fähigkeit des iPod Touch. Es beherrscht IEEE 802.11b/g und kann folglich auch ins Internet gehen, wenn ein HotSpot in der Nähe seine Dienste anbietet. Dazu wurde wie im iPhone der Browser Safari integriert. Auch der Kalender, die Kontaktliste, Uhr und Taschenrechner sind auf dem Benutzer-Interface vorhanden.
Der WLAN-Modus dient Apple auch als Umsatzgenerator. Wenngleich hier keine Service-Gebühren wie beim iPhone anfallen, so hat der flache Personal Media Player dennoch eine Funktion, die sich für Apple in klingender Münze auszahlen wird – eine Applikation namens iTunes WiFi Music Store.
Die Betriebszeit soll im reinen Audiobetrieb bei 22 Stunden liegen, im Videomodus 5 Stunden. Wie lange das Gerät bei eingeschaltetem WLAN durchhält, verriet Jobs allerdings nicht.
Den neuen iPod gibt es mit 8 und später auch 16 GByte Flash-Speicher. Das kleinere Modell soll 299,- und das größere 399,- Euro bzw. US-Dollar kosten und im Laufe des September 2007 in die Läden kommen. Im Gegensatz zum iPhone, das außerhalb der USA nicht verfügbar ist, soll der iPod Touch sofort weltweit angeboten werden.
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