Französisches Kultusministerium nimmt Linux

2.500 Server werden auf Red Hat umgestellt

Das französische Kultusministerium ersetzt seine Unix-Server durch Linux-Maschinen. 2.500 weitere Server werden nun auf Red Hat Enterprise Linux (RHEL) umgestellt, um nicht länger an proprietäre Software gebunden zu sein.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Das Ministerium war bisher an die Lösungen seiner vorigen Lieferanten gebunden, da diese proprietäre Standards für Soft- und Hardware verwendeten, teilte Red Hat mit. Um zunehmende Kosten durch diese Lizenzen zu vermeiden, beschloss das Ministerium, auf offene Standards umzustellen und musterte zuletzt AIX-Systeme aus.

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Insgesamt sollen nun über 3.000 Server in den regionalen Behörden - mit je 80 bis 120 Rechnern - mit Linux laufen. 2.500 davon wurden auf RHEL umgestellt. Nach Angaben des Kultusministeriums laufen alle benötigten Anwendungen unter Linux und sowohl die internen als auch die externen Entwickler nutzen künftig nur noch offene Standards, um die Linux-Kompatibilität sicherzustellen. Gegen die proprietären Lösungen sprachen dabei ausschließlich die Kosten für Lizenzen und Service, ansonsten sei man zufrieden gewesen, hieß es.

Auch das französische Landwirtschaftsministerium stellte 2007 auf Linux-Server um.

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