Facebook will Suchmaschinen erobern
So erlaubt Facebook nun auch Nutzern, die sich nicht bei der Site registriert haben, deren Mitglieder-Datenbank zu durchsuchen. Die angezeigten Daten sind aber minimal: Neben dem gesuchten Namen finden sich ein Bild des Nutzers sowie Links, mit denen sich Kontakt via Facebook aufnehmen lässt. Zudem können die Nutzer festlegen, ob sie in diesen öffentlichen Suchergebnissen auftauchen wollen.
In einigen Wochen will Facebook dann auch zulassen, dass diese öffentlichen Sucherergebnisse in Suchmaschinen aufgenommen werden. Wer dies nicht will, sollte seine Einstellungen rechtzeitig anpassen. Bislang tauchen nur Facebook-Profile in Suchmaschinen auf, die Nutzer explizit für die Öffentlichkeit freigeben.
Die beiden großen Social-Network-Anbieter hierzulande verfahren unterschiedlich. Während StudiVZ wie sein US-Vorbild Facebook auf ein geschlossenes System setzt, finden sich bei Xing viele frei zugängliche und nur leicht gekürzte Profile in Suchmaschinen. Aber auch hier können Nutzer ihre Einstellungen so verändern, dass nur angemeldete Nutzer Zugriff auf die Profile haben.
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