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XG Station: Asus hält an externen Grafikkarten fest

Vista-Probleme verzögern Markteinführung der Notebook-Erweiterung. Bereits im Januar 2007 stellte Asus auf der CES seine " XG Station " vor, mit der sich über eine Express-Card eine externe Grafikkarte an ein Notebook anschließen lässt. Zu haben ist das Gerät jedoch immer noch nicht, laut einigen Online-Berichten soll es sogar abgekündigt worden sein. Wie Asus gegenüber Golem.de auf der IFA 2007 erklärte, kommt die XG Station aber dennoch auf den Markt - wenn die Treiber-Problematik gelöst ist.
/ Nico Ernst
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Wie Asus-Sprecher Holger Schmidt angab, gibt es tatsächlich Probleme mit der Entwicklung der XG Station. Der Nvidia-Grafiktreiber - die Lösung soll zunächst im Bundle mit einer solchen Grafikkarte erscheinen - unterstützt nur unter Windows XP GPUs, die über eine Express-Card mit PCIe 1x angeschlossen sind. Unter Vista steht eine entsprechende Lösung noch aus. Daher wurde die Markteinführung erneut verschoben.

Wie Schmidt erklärte, soll die XG Station erst dann in den Läden stehen, wenn die Treiberunterstützung sowohl für Windows XP als auch Windows Vista gesichert ist. Wann das der Fall sein könnte, gab der Asus-Sprecher noch nicht an. Es könne aber "keine Rede davon sein" , dass Asus das Produkt aufgegeben habe.

Ein ähnliches Problem dürfte auch MSI haben, die auf der Games Convention 2007 ebenfalls eine externe Box für Grafikkarten an Notebooks via Express-Card vorgestellt hatten. Auch für dieses Gerät gibt es noch keinen Termin für den Marktstart.


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