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Virtual Iron 4: Neue Version der kommerziellen Xen-Variante

Unterstützung für Suse-Kernel und -Virtualisierungstreiber

Virtual Iron hat die Version 4.0 der gleichnamigen Virtualisierungslösung veröffentlicht, die auf dem Open-Source-Hypervisor Xen basiert. Die Verwaltung erfolgt über eine grafische Management-Konsole und durch die Zusammenarbeit mit Platespin unterstützt Virtual Iron auch die Migration virtueller Maschinen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Neben XenEnterprise ist Virtual Iron die zweite kommerzielle Variante des freien Hypervisors Xen, der der neuen Virtual-Iron-Ausgabe in der Version 3.1 zu Grunde liegt. Damit bietet Virtual Iron die durch den Hypervisor bereitgestellten Funktionen wie die Unterstützung für Hardware-Virtualisierungstechniken und die Möglichkeit, einem Gastsystem bis zu 32 GByte RAM zuzuweisen.

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Da Virtual Iron eine Xen-Variante ist, ist auch hier die Paravirtualisierung der gängige Weg, um ein Betriebssystem zu virtualisieren. Dieses muss dann aber entsprechend angepasst sein, was aber letztlich eine höhere Leistung verspricht. Windows kann nur als Gastsystem laufen, wenn ein Prozessor mit AMD-V oder Intels VT vorhanden sind. Dann kann Virtual Iron einem virtuellen Windows auch bis zu acht virtuelle Prozessoren zur Verfügung stellen.

Durch ein Abkommen mit Novell liefert Virtual Iron nun den Kernel aus Suse Linux Enterprise 10 mit sowie die Virtualisierungstreiber von Novell, die eine höhere Leistung beim Einsatz von Windows als Gastsystem versprechen. Läuft Suse Linux Enterprise Server (SLES) als Gast, so gelten hierfür auch alle Suse-Zertifizierungen und es gibt Tier-1-Support von Novell. Ferner hat Novell sein Preismodell so angepasst, dass eine SLES-Lizenz die Installation unbegrenzt vieler SLES-Instanzen auf einer CPU zulässt.

Der integrierte Suse-Kernel ist auch ein Unterschied zu XenEnterprise: Diese Lösung wird als Konkurrenz zu VMwares ESX positioniert und soll sich so direkt auf der Hardware installieren lassen, ohne dass ein zusätzliches Betriebssystem nötig ist. Hierfür kommt jedoch eine eigene Lösung des Anbieters XenSource zum Einsatz.

Durch die Zusammenarbeit mit Platespin wurde außerdem LiveConcert integriert, eine Software, mit der sich virtuelle Maschinen migrieren lassen. Dies ist sowohl von physisch auf virtuell als auch von virtuellen auf andere virtuelle Systeme möglich. Die Verwaltung erfolgt wie bei XenEnterprise über eine Management-Konsole, die nur unter Windows läuft.

Wie schon zuvor ist Virtual Iron 4 in drei Editionen erhältlich: Die Single Server Edition ist kostenlos und erlaubt bis zu zwölf virtuelle auf einem physischen Server. Neben den Standardfunktionen sind hier auch der Linux-Kernel und die Treiber von Novell enthalten. Für 500,- US-Dollar pro CPU-Sockel gibt es die Enterprise Edition, mit der unlimitierte Server eingerichtet werden können. Zusätzlich kommen hier Funktionen wie virtuelle Mehrprozessorsysteme, VLAN, die Live-Migration und die Unterstützung von Speichertechniken wie iSCSI hinzu. Für die Extended Enterprise Edition verlangt Virtual Iron 800,- US-Dollar pro Sockel und liefert zusätzliche Disaster-Recovery-Werkzeuge sowie LiveConcert mit.



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volker schlenker 20. Sep 2007

Hallo, Virtual Iron unterstützt Ab Oktober 64 bit Windows offiziell. Außerdem werde...

j.koopmann 07. Sep 2007

Laut Virtual Iron können einem Gastsystem bis zu 96GB zugewiesen werden. Und bis zu 8...


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