Intels neue Mobil-CPUs: Sparsame Modelle und Single-Cores

Acht neue Notebook-Prozessoren vorgestellt

Ohne weitere Ankündigung liefert Intel ab sofort acht neue Mobil-Prozessoren aus. Darunter finden sich ein neues Top-Modell unterhalb der Extreme-Serie, aber auch Mittelklasse-Prozessoren für Standard-Notebooks sowie besonders stromsparende Exemplare. Den neuen Tiefpunkt in der Leistungsaufnahme von Intels Notebook-Prozessoren markieren CPUs mit nur einem Kern bei 5,5 Watt typischer Leistungsaufnahme.

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Den erst seit kurzem lieferbaren Core 2 Extreme X7800 für Spiele-Notebooks hat Intel nun auch für Standard-Mobilrechner umdeklariert. Als T7800 ist er für 530,- US-Dollar in 1.000er-Stückzahlen für PC-Hersteller zu haben, er verfügt aber nicht wie die extremen Prozessoren über einen frei einstellbaren Multiplikator. Bei 2,6 GHz und 4 MByte L2-Cache gibt Intel die typische Leistungsaufnahme (TDP) mit 35 Watt an - mehr als manches Notebook insgesamt benötigt. So viel elektrische Leistung nimmt auch der T7250 mit 2 GHz und nur 2 MByte L2-Cache auf. Er kostet aber nur 209,- US-Dollar und zielt damit offenbar auf günstige Mittelklasse-Rechner - daher ist er auch schon für Samsungs neue Business-Notebooks angekündigt.

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Sparsamer ist seit jeher die L-Serie des mobilen Core 2 Duo. Hier hat Intel nun mit dem L7700 einen Dual-Core-Prozessor mit 1,8 GHz, 4 MByte L2-Cache, aber nur 17 Watt TDP im Angebot - er dürfte sich schnell in Subnotebooks finden. Der Prozessor kostet 316,- US-Dollar. Wie alle bisher genannten neuen Modelle arbeitet er mit einem effektiven FSB-Takt von 800 MHz und kann damit den Chipsatz 965 der Santa-Rosa-Plattform ausreizen.

Im FSB auf effektiv 533 MHz beschnitten bleiben die Single-Core-Modelle in Intels mobilem Portfolio, die inzwischen vollständig auf die Core-Architektur umgestellt sind. Die Einzelkerne basieren dabei auf dem Merom-Kern des großen Bruders Core 2 Duo und sind für besonders günstige Notebooks gedacht, dabei aber nicht besonders sparsam. Der neue Celeron 550 (2 GHz, 134,- US-Dollar) benötigt 31 Watt, die kleinere Version 530 (1,73 GHz, 86,- US-Dollar) noch 26 Watt. Beide Prozessoren bringen 1 MByte L2-Cache mit, sind 64-Bit-fähig, beherrschen aber keine Virtualisierung - diese Funktion enthält Intel den Celerons weiterhin vor. Das gilt auch für den bisher sparsamsten mobilen Celeron, das Modell "M ULV 523" mit nur 5,5 Watt typischer Leistungsaufnahme und sonst gleicher Ausstattung, aber nur 933 MHz Taktfrequenz.

Mehr Rechenleistung gibt es mit der neuen Serie "Core 2 Solo", die wiederum auch Virtualisierung beherrscht und sich damit für Mini-Notebooks im Business-Umfeld eignet. Hier gibt es nun die Modelle U2200 (1,2 GHz, 262,- US-Dollar) und U2100 (1,06 GHz, 241,- US-Dollar). Beide Prozessoren nehmen nur 5,5 Watt Leistung auf, als Single-Core-Prozessoren mit FSB533 hinken sie jedoch den größeren Modellen in der Rechenleistung immer noch deutlich hinterher.

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Die neuen Modelle werden durch Preissenkungen in die Produktpalette eingefügt, denn angekündigt ist noch keiner der bisherigen mobilen Core-2-Duo. Der bisher schnellste nichtextreme T7700 (2,4 GHz) kostet nun statt 530,- noch 316,- US-Dollar, und der T7500 (2,2 GHz) rutscht mit 241,- statt 316,- US-Dollar in die Mittelklasse. In den anderen Modellreihen ergeben sich ähnliche Änderungen: Das neue Spitzenmodell bekommt den Preis des bisherigen, die anderen Modelle rutschen eine Stufe nach unten.

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