Entspiegelte Business-Notebooks mit XP unter 1.000,- Euro
Samsung Deutschland will mit den Geräten "P400" (14 Zoll) und "P500" (15,4 Zoll) testen, ob die oft vorgebrachten Beschwerden von professionellen Anwendern sich auch in Verkaufszahlen niederschlagen: In Foren und Fachpresse ist immer wieder zu hören, der Business-Kunde wolle lieber Windows XP statt Vista und ein entspiegeltes Display statt der verbreiteten Glare-Monitore. Entsprechende Geräte haben zwar einige Hersteller im Angebot, aber nur in ihren strikten Business-Modellreihen, die durch eigens entwickelte Docking-Stations und längere Garantie sowie aufwendigerem Support deutlich teurer sind als Mittelklasse-Notebooks mit gleichen Leistungsdaten.
Die Chassis der beiden Notebooks wirkten bei einem kurzen Check auf der IFA recht stabil. Kratzern auf dem Deckel beugt eine gummiartige Beschichtung vor, die Samsung schon bei seinen Handys verwendet. Das 14-Zoll-Notebook P400 ist deutlich schmaler als das P500, es wurden also nicht nur zwei verschiedene Displays ins selbe Gehäuse gesteckt. Das P400 ist mit 2,4 Kilo auch leichter als das P500 mit seinen 2,8 Kilogramm. Beide Modelle arbeiten mit einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln, die Schriften sind also beim P500 größer dargestellt. Gemeinsam haben die Geräte wiederum das spiegelfreie Display, wie man es von klassischen Notebooks gewohnt ist.
Ausgeliefert werden die beiden Geräte nur mit Windows XP Professional, auch wenn sie auf der IFA noch mit Vista vorgeführt werden. Wie Samsung in Berlin erklärte, soll das ab Ende September 2007 geschehen.
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