Abo
  • IT-Karriere:

Spieletest: Bioshock - Die Zukunft des Ego-Shooters?

Neuer Action-Titel für PC und Xbox 360 begeistert optisch und inhaltlich

Spieldesigner Kevin Levine ist ein Kritikerliebling - und ein schlechtes Omen für die Verkaufszahlen. Viele seiner bisherigen Projekte wie System Shock oder Thief wurden zwar mit Preisen und Awards überhäuft, enttäuschten dann aber an der Verkaufstheke. Mit Bioshock wagen Levine und sein Team von Irrational Games den nächsten Versuch, neben Bestnoten auch mal die große Masse der Gamer zu gewinnen; und der neue Titel ist spielerisch tatsächlich noch deutlich ambitionierter und gelungener als alle seine vorherigen Projekte.

Artikel veröffentlicht am ,

Bioshock (PC, Xbox 360)
Bioshock (PC, Xbox 360)
Bioshock konnte bereits Jahre vor seiner Veröffentlichung von sich reden machen, was vor allem an den vollmundigen Versprechungen der Entwickler lag - man wollte mit diesem Spiel schließlich nicht weniger als das Genre der Ego-Shooter revolutionieren und auf eine völlig neue Ebene heben. Wer auf Grund dieser Ankündigungen unter anderem mit einer Abschaffung der Linearität in derartigen Spielen gerechnet hat, wird allerdings erst einmal enttäuscht sein: Bioshock spielt sich zunächst wie ein recht gewöhnlicher Ego-Shooter und ist in seinem Story-Ablauf komplett linear; die eigenen Handlungen beeinflussen den Ablauf der Geschichte also nicht wirklich.

Eben diese Geschichte ist allerdings derart spannend erzählt und perfekt in Szene gesetzt, dass man nachvollziehen kann, warum ihr so stringent gefolgt wird. Das Ganze beginnt mit einem Flugzeugabsturz über einem Ozean, den das junge Alter Ego des Spielers wie durch ein Wunder überlebt. Irgendwo im Meer, zwischen brennenden Trümmerresten, öffnet sich plötzlich ein Tor zu einer fremden Welt - und bevor man sich versieht, ist man in diesem Utopia bereits gefangen. Es dauert eine Weile, bis man versteht, was in diesem vom wahnsinnigen Mastermind Andrew Ryan erdachten Staat schief gelaufen ist - und wieso anstelle einer glücklichen Parallelwelt ein düsteres, von scheintoten Junkies bevölkertes Alptraum-Szenario entstanden ist.

Die nächste Aufgabe besteht dann darin, herauszufinden, wem man in diesem Staat vertrauen kann und wer nur ein Hindernis ist, um diesem Szenario wieder zu entkommen. Und das gestaltet sich in dieser ebenso faszinierenden wie deprimierenden Umgebung deutlich schwieriger als gedacht.

Spieletest: Bioshock - Die Zukunft des Ego-Shooters? 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 61,90€
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. (u. a. beide Spiele zu Ryzen 9 3000 oder 7 3800X Series, eines davon zu Ryzen 7 3700X/5 3600X/7...

BrunoK 29. Feb 2008

Wahahaha.^^ Ironie, Anyone?

Ekelpack 06. Sep 2007

Ich hab noch einen Amiga 2000 im Keller liegen... Juhu! Du bist mein Retter!

DER GORF 06. Sep 2007

ack Das ist leider falsch Und es ist auch bereits erwiesen. Die festgestellten...

TimBOy 04. Sep 2007

Kannste mir mal die Story kurz in ein paar Sätzen zusammenfassen? Finde die ganz...

ThadMiller 03. Sep 2007

Die UE3 will nun mal Shader 3.0. War schon bei R6 Vegas oder SC3 so...


Folgen Sie uns
       


Acer Predator Thronos ausprobiert (Ifa 2019)

Acer stellt auf der Ifa den doch auffälligen Gaming-Stuhl Predator Thronos aus. Golem.de setzt sich hinein - und möchte am liebsten nicht mehr aussteigen.

Acer Predator Thronos ausprobiert (Ifa 2019) Video aufrufen
Alexa: Das allgegenwärtige Ohr Amazons
Alexa
Das allgegenwärtige Ohr Amazons

Die kürzlich angekündigten Echo-Produkte bringen Amazons Sprachassistentin Alexa auf die Straße und damit Datenschutzprobleme in die U-Bahn oder in bisher Alexa-freie Wohnzimmer. Mehrere Landesdatenschutzbeauftragte haben Golem.de erklärt, ob und wie die Geräte eingesetzt werden dürfen.
Von Moritz Tremmel

  1. Digitaler Assistent Amazon bringt neue Funktionen für Alexa
  2. Echo Frames und Echo Loop Amazon zeigt eine Brille und einen Ring mit Alexa
  3. Alexa Answers Nutzer smarter Lautsprecher sollen Alexa Wissen beibringen

Internetprovider: P(y)ures Chaos
Internetprovider
P(y)ures Chaos

95 Prozent der Kunden des Internetproviders Pyur bewerten die Leistung auf renommierten Bewertungsportalen mit der Schulnote 6. Ein Negativrekord in der Branche. Was steckt hinter der desaströsen Kunden(un)zufriedenheit bei der Marke von Tele Columbus? Ein Selbstversuch.
Ein Erfahrungsbericht von Tarik Ahmia

  1. Bundesnetzagentur Nur 13 Prozent bekommen im Festnetz die volle Datenrate

iPad 7 im Test: Nicht nur für Einsteiger lohnenswert
iPad 7 im Test
Nicht nur für Einsteiger lohnenswert

Auch mit der siebten Version des klassischen iPads richtet sich Apple wieder an Nutzer im Einsteigersegment. Dennoch ist das Tablet sehr leistungsfähig und kommt mit Smart-Keyboard-Unterstützung. Wer ein gutes, lange unterstütztes Tablet sucht, kann sich freuen - ärgerlich sind die Preise fürs Zubehör.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. iPad Einschränkungen für Apples Sidecar-Funktion
  2. Apple Microsoft Office auf neuem iPad nicht mehr kostenlos nutzbar
  3. Tablet Apple bringt die 7. Generation des iPads

    •  /