Spieletest: Bioshock - Die Zukunft des Ego-Shooters?

Bioshock
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Unterwegs begegnet einem einiges an deformierten Gen-Experimenten und viel erschreckendem menschlichen Elend; Bioshock ist sicherlich nicht dazu angetan, gute Stimmung zu verbreiten, das gezeichnete Menschenbild ist äußerst düster. Allerdings auch faszinierend: Hinter zahlreichen Charakteren, auf die man im Spielverlauf trifft, steckt eine spannende Geschichte, die sich oft ganz nebenbei entspinnt - so wird aus einer unpersönlichen Level-Landschaft mit zahlreichen NPCs, wie man es aus vielen anderen Shootern kennt, ein lebendiges Szenario mit tiefgründigen Personen.

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Auch der Einfallsreichtum bei der Charakter-Entwicklung ist beachtlich; ein gutes Beispiel dafür sind die im Spiel stets präsenten Little Sisters und Big Daddys: Erstere sind kleine Mädchen, die für die Beschaffung von Adam verantwortlich sind - der Droge, die Rapture am Leben erhält und ebenso einer der Gründe für den Niedergang der Stadt ist. Damit eben diese kleinen Kreaturen nicht zum hilflosen Opfer der zahlreichen, nach Drogen suchenden Stadtbewohner werden, hat aber jedes von ihnen einen großen Beschützer dabei - eben jenen Big Daddy, einen schwerbewaffneten Koloss in einer Art Taucheranzug. Diese beeindruckenden Geschöpfe ignorieren den Spieler zunächst, allerdings nur so lange, bis man sich selbst an die Little Sisters heranwagt - ab dann toben fordernde, spannende und vor allem in den höheren Schwierigkeitsgraden alles andere als einfache Gefechte.

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Überhaupt ist die gelungene KI einer der Schlüssel zur glaubwürdigen Spielewelt von Bioshock; viele der Gefechte wirken deshalb so spannend, weil die Kontrahenten sich oft unberechenbar und smart verhalten.

Munition ist notorisch knapp, dafür sind die zur Verfügung stehenden Feuerwaffen so umfangreich und vielseitig wie in kaum einem anderen Shooter - fast jedes Gewehr lässt sich in mehreren Stufen aufrüsten und mit unterschiedlichen Munitionsarten füttern. Die versprochene spielerische Freiheit in Bioshock hört hier aber glücklicherweise nicht auf - das Ausschalten von Kontrahenten funktioniert eben nicht nur mit diversen Feuerwaffen. Fast wie in einem Rollenspiel lassen sich mit der Zeit umfangreiche Gen-Updates am eigenen Körper in mehreren Stufen vornehmen: Gegner zu Eis gefrieren lassen funktioniert dann ebenso wie Gegenstände per Telekinese zu bewegen oder Feuerbälle zu verschießen. Dabei sind die Lösungswege alles andere als vorgegeben: Oft obliegt es dem Spieler, wie er sich Platz verschafft und sein Leben rettet, was den Wiederspielwert deutlich erhöht. An nicht wenigen Stellen darf übrigens auch darüber entschieden werden, ob man Kontrahenten letztendlich doch verschont oder eiskalt das Lebenslicht ausbläst; die Frage nach der eigenen Moral wird in diesem unwirtlichen Ort also immer mal wieder gestellt.

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BrunoK 29. Feb 2008

Wahahaha.^^ Ironie, Anyone?

Ekelpack 06. Sep 2007

Ich hab noch einen Amiga 2000 im Keller liegen... Juhu! Du bist mein Retter!

DER GORF 06. Sep 2007

ack Das ist leider falsch Und es ist auch bereits erwiesen. Die festgestellten...

TimBOy 04. Sep 2007

Kannste mir mal die Story kurz in ein paar Sätzen zusammenfassen? Finde die ganz...

ThadMiller 03. Sep 2007

Die UE3 will nun mal Shader 3.0. War schon bei R6 Vegas oder SC3 so...



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