Pocketsurfer 2 - Mobiles Surfen zum Nulltarif

Schneller Surfspaß durch vorherige Datenkomprimierung

Das kanadische Unternehmen Datawind betritt mit der mobilen Surfstation Pocketsurfer 2 den deutschen Markt und will Kunden mit kostenlosem Internet für unterwegs locken. Zumindest ein Jahr lang kann ein Käufer des Pocketsurfer 2 bis zu 30 Stunden im Monat ohne weitere Kosten über das Gerät mobil ins Internet gehen. Der verwendete Webbrowser soll neben HTML auch Java und JavaScript beherrschen und Inhalte besonders zügig anzeigen.

Artikel veröffentlicht am ,

Pocketsurfer2
Pocketsurfer2
Der Webbrowser im Pocketsurfer 2 arbeitet ähnlich wie Operas Mini-Browser mit einem zwischengeschalteten Server, der alle Daten zuvor komprimiert. Das beschleunigt die Anzeige der Webseiten und verringert die zu übertragende Datenmenge. Der Hersteller verspricht, dass alle Webseiten innerhalb von 7 Sekunden über eine GPRS-Verbindung angezeigt werden und damit schneller als alle anderen mobilen Webbrowser sein sollen.

Der Webbrowser im Pocketsurfer 2 soll alle HTML-Funktionen, Java, JavaScript, ActiveX-Controls, Cookies sowie Popups unterstützen. Außerdem können damit eingebettete PDF-Dateien angezeigt werden. Eine Flash-Unterstützung ist allerdings nicht erwähnt, so dass das von Datawind versprochene "echte Internet" nicht eingehalten werden kann.

Pocketsurfer2
Pocketsurfer2
Für die Darstellung besitzt das Gerät ein Farbdisplay mit einer Auflösung von 640 x 240 Pixeln. Zur Farbtiefe machte der Hersteller keine Angaben. Außerdem ist eine hintergrundbeleuchtete QWERTZ-Tastatur vorhanden, um die Eingabe von Webadressen zu vereinfachen. Aber auch das Schreiben von E-Mails wird damit vereinfacht. Einen eigenständigen E-Mail-Client gibt es wohl nicht, so dass man hier auf die Weboberflächen des E-Mail-Anbieters ausweichen muss. Zusammengeklappt misst das Gerät 152 x 75 x 15 mm und kommt auf ein Gewicht von 174 Gramm. Die maximale Akkulaufzeit von 4 Stunden ist nicht gerade üppig, falls der Pocketsurfer 2 intensiv eingesetzt wird.

Wer sich den Pocketsurfer 2 kauft, wenn er Ende 2007 auf den deutschen Markt kommt, kann mit dem Gerät für ein Jahr lang über eine GPRS-Verbindung kostenlos bis zu 30 Stunden jeden Monat kostenlos im Internet surfen. Im zweiten Jahr kostet das mobile Internet eine Jahresgebühr von 49,- Euro. Der Nutzer wird durch eine Mitteilung auf das Ende der kostenlosen Nutzung hingewiesen und kann sich dann für die Weiternutzung anmelden. Wer mit den 30 Stunden Internet im Monat nicht auskommt, kann für zusätzlich 10,- Euro pro Monat unbegrenzt mit dem Pocketsurfer 2 im Internet surfen. Diese Erweiterung gilt auch für das ansonsten kostenlose erste Jahr.

Der Pocketsurfer 2 soll Ende 2007 zum Preis von 249,- Euro auf den deutschen Markt kommen. Mit welchem Netzbetreiber Datawind dann zusammenarbeitet, ist noch nicht bekannt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


RaWe6 01. Sep 2007

Kann mir jmd. bitte erklären, Flash-Unterstützung genau bedeutet? Danke!

nuke 01. Sep 2007

Ortographie :P

Klugscheisser 01. Sep 2007

Kein UMTS ... kein Interesse >Punkt< !

googlesurfer2 31. Aug 2007

Vorher kommt aber noch das Asus eee. Mal vergleichen... Gleiche Preisklasse und durch...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
JPEG XL
Die Browserhersteller sagen nein zum Bildformat

JPEG XL ist das überlegene Bildformat. Aber Chrome und Firefox brechen die Implementierung ab. Wir erklären das Format und schauen auf die Gründe für die Ablehnung.
Eine Analyse von Boris Mayer

JPEG XL: Die Browserhersteller sagen nein zum Bildformat
Artikel
  1. Walking Simulator: Gameplay von The Day Before erntet Spott
    Walking Simulator
    Gameplay von The Day Before erntet Spott

    Nach Betrugsvorwürfen haben die Entwickler von The Day Before nun Gameplay veröffentlicht - das nicht besonders gut ankommt.

  2. Lasertechnik: Hoffnung auf Femtosekundenlaser für die Hosentasche
    Lasertechnik
    Hoffnung auf Femtosekundenlaser für die Hosentasche

    An der Universität Yale wurde ein Titan-Saphir-Laser auf einem Chip erzeugt und fortgeschrittene Lasertechnik auf Millimetergröße geschrumpft.

  3. Knockout City: Drei Games-as-a-Service weniger in einer Woche
    Knockout City
    Drei Games-as-a-Service weniger in einer Woche

    Rumbleverse, Apex Legends Mobile und Knockout City: Innerhalb weniger Tage heißt es Game Over für drei bekannte Multiplayerspiele.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Mindfactory DAMN-Deals: Grakas, CPUs & Co. • HTC Vice 2 Pro Full Kit 899€ • RAM-Tiefstpreise • Amazon-Geräte bis -50% • Samsung TVs bis 1.000€ Cashback • Corsair HS80 7.1-Headset -42% • PCGH Cyber Week • Samsung Curved 27" WQHD 267,89€ • Samsung Galaxy S23 vorbestellbar [Werbung]
    •  /