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Zmanda-Backup unterstützt Windows

Erweiterte Open-Source-Variante. Die von der Firma Zmanda entwickelte Enterprise-Variante des freien Netzwerk-Backups Amanda wurde nun um Unterstützung für Windows-Systeme erweitert. Mit einem Programm können so unter Windows alle Dateien gesichert werden, wobei erweiterte Dateiattribute erhalten bleiben sollen.
/ Julius Stiebert
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Zmanda bietet mit Amanda Enterprise eine kommerzielle Variante der freien Netzwerk-Backup-Lösung Amanda an und will sich mit der neuen Version nun auch als Backup-Dienst für Windows-Netze etablieren. Dafür gibt es nun einen Windows-Client, der Windows-Dateisysteme, Access Control Lists und erweiterte Dateiattribute unterstützt. Die Dateien sollen nicht in einem proprietären Format gesichert werden, so dass laut Zmanda die Wiederherstellung auch ohne Amanda erfolgen kann.

Zudem soll das Backup erfolgen können, ohne dass die gerade benutzten Anwendungen geschlossen werden müssen. Weiterhin bietet Amanda Enterprise nun eine rollenbasierte Zugriffskontrolle für das Backup und die Wiederherstellungsoptionen. Auch mit der Linux-Sicherheitserweiterung SELinux arbeitet Amanda Enterprise nun zusammen, um so beispielsweise auch für den Regierungseinsatz geeignet zu sein.

Wie bei solchen Enterprise-Lösungen üblich, richtet sich Amanda Enterprise an den Unternehmenseinsatz. Während die Open-Source-Variante der Software eventuell schon mehr Funktionen aufweisen kann, soll die Enterprise-Fassung vor allem durch Stabilität und die vorhandene Unterstützung punkten. Je nach Support-Angebot beginnen die Preise für den Server und den Linux-Client bei je 100,- US-Dollar, der Windows-Client kostet mindestens 150,- US-Dollar.


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