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Canon bringt Software zur automatischen Objektivkorrektur

Software kann Abbildungsfehler automatisch korrigieren

Parallel zu seiner neuen Profi-Spiegelreflex EOS-1Ds Mark III hatte Canon auch eine neue Digital-Photo-Professional-Software angekündigt, die in Version 3.2 erscheinen soll, wenn auch die Kamera zu haben ist. Die wichtigste neue Funktion ist die automatische Berücksichtigung von Abbildungsfehlern bei der Verwendung von Canon-Objektiven.

Artikel veröffentlicht am ,

Digital-Photo-Professional (DPP) ist ein Programm zur Umwandlung von RAW- Dateien und kann auf Kamerafunktionen wie Staublöschungsdaten oder die Picture Styles zur Erstellung individueller Parameter der Bildeinstellungen zugreifen.

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Die Abbildungsfehler von Canon-Objektiven lassen sich mit DPP automatisch herausrechnen. Korrigiert werden Verzeichnung, Vignettierung und chromatische Abberationen. Das geschieht bei Objektiven mit Übertragung der Aufnahmeentfernung in Abhängigkeit von der Aufnahmedistanz. Bei Zoom-Objektiven wird die jeweils eingestellte Brennweite berücksichtigt.

Die neue Softwareversion unterstützt 29 Canon-Objektive, weitere sollen folgen:

  • EF 14mm 1:2.8L USM
  • EF 14mm 1:2.8 II USM
  • EF 20mm 1:2.8 USM
  • EF 24mm 1:1.4L USM
  • EF 28mm 1:1.8 USM
  • EF 35mm 1:1.4L USM
  • EF 50mm 1:1.2L USM
  • EF 50mm 1:1.4 USM
  • EF 85mm 1:1.2L USM
  • EF 85mm 1:1.2L II USM
  • EF 100mm 1:2.8 Macro USM
  • EF 16-35mm 1:2.8L USM
  • EF 16-35mm 1:2.8L II USM
  • EF 17-35mm 1:2.8L
  • EF 17-40mm 1:4L USM
  • EF 24-70mm 1:2.8L USM
  • EF 24-105mm 1:4L IS USM
  • EF 28-70mm 1:2.8L
  • EF 28-135mm 1:3.5-5.6 IS USM
  • EF 28-200mm 1:3.5-5.6 USM
  • EF 28-300mm 1:3.5-5.6L IS USM
  • EF 100-400mm 1:4.5-5.6L IS USM
  • EF-S 55-250mm 1:4-5.6 IS
  • EF-S 60mm 1:2.8 Macro USM
  • EF-S 17-55mm 1:2.8 IS USM
  • EF-S 10-22mm 1:3.5-4.5 USM
  • EF-S 18-55mm 1:3.5-5.6 USM
  • EF-S 18-55mm 1:3.5-5.6 II USM
  • EF-S 18-55mm 1:3.5-5.6 IS

Auch ältere EOS-Modelle werden von der Software unterstützt. Sie soll kurz nach dem Verkaufsstart der EOS-1Ds Mark III als das Update auf Digital-Photo-Professional 3.2 kostenlos angeboten werden. Die Kamera soll ab Oktober 2007 erhältlich sein. Für das Gehäuse sind rund 8.200,- Euro fällig.

Eine Software, die ebenfalls Objektivfehler herausrechnen kann, ist PTlens. Die kostenpflichtige Software korrigiert chromatische Aberrationen, Vignettierungen, Neigungen und Farbverläufe. Die Software arbeitet ebenfalls nicht nur mit Canon-Kameras, sondern auch mit Produkten anderer Kamera- und Objektivhersteller zusammen.

Eine weitere Alternative, mit der eigene Objektiv-Kamera-Korrekturprofile erstellt und korrigiert werden können, ist Acolens des deutschen Unternehmens Nurizon Software. Das Tool ist aber nicht einfach mit einer Profilsammlung gängiger Objektive ausgestattet, sondern kann auch selbst anhand von Messaufnahmen neue Objektive korrigieren.

So kann der Fotograf auch Objektive, die nicht in den Bibliotheken für Canon- und Nikon-Optiken aufgeführt sind, berücksichtigen lassen. Dazu gibt es optional eine Referenztafel, die man mit dem Objektiv ablichten muss.



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Frerdy 30. Aug 2007

Hm, Du weißt schonn, das Pümpel den Witz gemacht hat, dass die Software besser mal die...

Rupert 30. Aug 2007

Also vorkommen tut es sicherlich überall, denn keine Optik ist 100% ok, aber annähernd...

Blork 30. Aug 2007

Es gibt ne ganze Menge Programme die das können. Sogar Adobe merkt langsam, dass es...

Blork 30. Aug 2007

Ganz nette Features, aber leider machen immer mehr Bilder, die dann korrigiert, entzerrt...

Rupert 30. Aug 2007

Wirklich interessant wird es , wenn man sich mal selber ein programm schreibt, um...


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